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Zu welchem Königreich gehören Sie?

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Zusammenfassung der Predigt von Erlo Stegen, 7. Februar 2016

Matthäus 13: 24-30
„Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. Da aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon. Da nun das Kraut wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut. Da traten die Knechte zu dem Hausvater und sprachen: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut? Er sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan. Da sprachen die Knechte: Willst du denn, das wir hingehen und es ausjäten? Er sprach: Nein! auf dass ihr nicht zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjätet. Lasset beides miteinander wachsen bis zu der Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bündeln, dass man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuer.“

Jesus sprach oft in Gleichnissen. Diese Gleichnisse haben eine tiefe Bedeutung. Durch diese Gleichnisse offenbart der Herr uns tiefe Geheimnisse.
Wenn Sie dieses Gleichnis oberflächlich betrachten, werden Sie die Bedeutung nicht erkennen, aber wenn Sie es sorgfältig studieren, erkennen Sie die tiefe Bedeutung.
Es offenbart uns das Himmelreich. Wir sehen hier, dass das Himmelreich siegreich ist. Das Himmelreich Jesu Christi ist gesegnet und geht von Sieg zu Sieg. Wer hineingeht, ist gesegnet. Aber wer sich weigert, es zu betreten, wird verflucht sein.
Sein himmlisches Reich ist nicht genau so wie sein Reich hier auf Erden. Es gibt einen Unterschied. Wir wissen, dass die Gemeinde der Gläubigen hier auf Erden nicht so ist wie im Himmel. Hier auf der Erde sind sie oft nicht eines Sinnes. Aber nicht so im himmlischen Reich, wo sie eine vollkommene Einheit sind.
Wir lesen hier, wie der Feind in der Nacht kam, während alle schliefen, und schlechten Samen säte. Beachten Sie, der Teufel arbeitet im Schutz der Dunkelheit. Gott schuf den Menschen und die heiligen Engel und die Erzengel, Michael und Gabriel. Aber dann kam die Sünde hinein. Und es war eine schreckliche Schlacht im Himmel wegen des Bösen, das vom Teufel hineingebracht wurde. Wir sehen also, dass das Böse nicht von Gott kommt, sondern vom Teufel.
Was bedeutet der Weizen? Das ist die gute Saat, die Kinder des Königreichs. Sie als ein Kind Gottes sind der gute Samen. Aber diejenigen, die nicht dem Wort Gottes folgen, sind wie der schlechte Samen, durch den Feind gesät.
Es ist äußerst wichtig, dass Jesus sagte: „Wachet und betet“, weil der Teufel in der Nacht arbeitet und sein schlechtes Saatgut sät. Gott pflanzt seinen guten Samen während des Tages, aber der Teufel arbeitet in der Dunkelheit.
Die Diener fragten, was sie tun sollen. Sie bemerkten, dass etwas nicht stimmte. Es war schlechter Samen unter dem guten. Sollten sie nur das Unkraut herausziehen? Aber der Besitzer antwortete: „Nein, damit ihr nicht auch den Weizen ausrauft“. Sie sollten bis zur Ernte warten und dann sollten sie beides trennen.
Wenn hier von gutem und schlechtem Samen die Rede ist, ist nicht der tatsächliche Samen gemeint, sondern der gute Same bezieht sich auf gute Leute, die vom Himmelreich sind, und der schlechte Samen bezieht sich auf die Kinder des Teufels.
Sie könnten sagen, dass Sie eine bestimmte Gemeinde nicht mögen wegen der schlechten Menschen in ihr. Aber Sie werden auf dem ganzen Erdkreis keine Kirche finden, in der nur gute Menschen sind. Selbst in der ersten Kirche finden wir Ananias und Saphira (Apg. 5) und die klagenden Witwen (Apg. 6,1). In welche Kirche sie auch gehen werden, Sie werden Menschen in ihrer Mitte finden, die in Sünde leben, die Ehebruch, Diebstahl, Lügen, usw. praktizieren. Auch wenn Sie denken, dass Sie die perfekte Kirche gefunden haben, werden Sie auch Unkraut in dieser Kirche entdecken, Menschen die sich zwar Christen nennen, die aber unmoralisch sind, die stehlen, lügen, andere verleumden, die Mörder sind usw.
Prüfen Sie sich selbst, dass Sie sehen, was Sie sind, und dann prüfen Sie Ihre Freunde, was sie sind. Vielleicht sind Ihre Freunde nicht gute Leute, sondern solche, die eines Tages mit dem Unkraut gesammelt und in das Feuer geworfen werden. Vielleicht erkennen Sie sogar das Böse Ihrer Freunde, aber anstatt darüber zu sprechen, verstecken Sie deren Sünde. Dann müssen Sie wissen, dass Sie auch in die Hölle gehören.
Welchem Reich gehören Sie an? Dem Reich Gottes oder dem Reich des Teufels? Leben Sie im Licht, wie Gott im Licht ist? (1. Johannes 1,7) Das wird Ihnen zeigen, auf welche Seite Sie gehören. Aber die Kinder des Lichtes werden leuchten wie die Sterne für immer und ewig (Dan. 12: 3).
Die Bibel lehrt, dass der Buchstabe tötet, aber der Geist lebendig macht (2. Kor 3, 6). Das wahre Leben ist in Christus Jesus.
Nun, wenn Sie behaupten, dass Sie das Leben von Gott haben, aber negativ hinter dem Rücken anderer reden und an unnützem Gerede beteiligt sind, prüfen Sie sich selbst, ob Sie wirklich das ewige Leben haben. Sind Ihre Werke die des Lichts oder der Dunkelheit? Kann Gott von Ihnen sagen, dass Sie für immer wie die Sterne leuchten werden, wie wir es im Propheten Daniel lesen?

Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 16. Februar 2016 um 10:17 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemeines, Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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