Mission Kwasizabantu

„Der Umgang mit der Versuchung“

Tags:

Zusammenfassung der Predigt von Erlo Stegen, 23. November 2014

1. Mose 39, 7-18 „Und es begab sich nach dieser Geschichte, dass seines Herrn Weib ihre Augen auf Joseph warf und sprach: Schlafe bei mir! Er weigerte sich aber und sprach zu ihr: Siehe, mein Herr nimmt sich keines Dinges an vor mir, was im Hause ist, und alles, was er hat, das hat er unter meine Hände getan, und hat nichts so Großes in dem Hause, das er mir verhohlen habe, außer dir, indem du sein Weib bist. Wie sollte ich denn nun ein solch großes Übel tun und wider Gott sündigen? Und sie trieb solche Worte gegen Joseph täglich. Aber er gehorchte ihr nicht, dass er nahe bei ihr schliefe noch um sie wäre. Es begab sich eines Tages, dass Joseph in das Haus ging, sein Geschäft zu tun, und war kein Mensch vom Gesinde des Hauses dabei. Und sie erwischte ihn bei seinem Kleid und sprach: Schlafe bei mir! Aber er ließ das Kleid in ihrer Hand und floh und lief zum Hause hinaus. Da sie nun sah, dass er sein Kleid in ihrer Hand ließ und hinaus entfloh, rief sie das Gesinde im Hause und sprach zu ihnen: Sehet, er hat uns den hebräischen Mann hereingebracht, dass er seinen Mutwillen mit uns treibe. Er kam zu mir herein und wollte bei mir schlafen; ich rief aber mit lauter Stimme. Und da er hörte, dass ich ein Geschrei machte und rief, da ließ er sein Kleid bei mir und floh und lief hinaus. Und sie legte sein Kleid neben sich, bis sein Herr heimkam, und sagte zu ihm ebendieselben Worte und sprach: Der hebräische Knecht, den du uns hereingebracht hast, kam zu mir herein und wollte seinen Mutwillen mit mir treiben. Da ich aber ein Geschrei machte und rief, da ließ er sein Kleid bei mir und floh hinaus.“

Joseph ist ein klares Beispiel für uns, wie man mit der Versuchung umgeht. Versuchung wird immer da sein. Und im Ringen mit einigen Sünden ist es der einzige Weg zum Sieg davonzurennen.

Wir müssen auch von den Möglichkeiten zu sündigen weglaufen.

Jeder Christ sollte einen Bund mit seinen Augen gemacht haben, dass er nicht einmal auf die Versuchung hinschaut. Einige Versuchungen brauchen nur einen Funken und schon bringen sie die Sünde hervor. Erinnern Sie sich an Hiob, der einen Bund mit seinen Augen machte, nicht einmal nach einem jungen Mädchen zu schauen (Hiob 31, 1).

Warum sollte man unter den Sündern und denjenigen, die korrupt in Wort und Tat sind, leben? Eine Person wird an seinen Freunden erkannt. Schauen Sie, wer Ihre Freunde sind, dann wissen Sie, wer Sie sind. In Psalm 1,1 lesen wir: „Selig ist der Mann, der nicht nach dem Rat der Gottlosen handelt, noch steht auf dem Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen“.

Wenn Sie in Sodom und Gomorra leben, ihre bösen Gespräche täglich hören, ist es kein Wunder, dass Sie so verunreinigt sind, wenn Sie kontinuierlich in ihrer Gesellschaft sind.

Der Kapitän eines Schiffes oder Flugzeuges vermeidet Unfälle indem er den Sturm meidet, nicht indem er in den Sturm fliegt.

Rev. Stegen saß einmal in einem Flugzeug neben einer Frau und las die Bibel. Sie fragte ihn, was er lese, und nachdem sie sah, dass es die Bibel war, sagt sie, dass sie nicht an Gott glauben würde. Kurz danach ging das Flugzeug durch ein Luftloch und die Teetassen flogen. Sie schrie auf: „O Gott hilf uns!“ Rev. Stegen fragte sie dann, warum sie zu Gott gerufen hätte, da sie doch gesagt hatte, dass sie nicht an ihn glauben würde.

Mögen wir alle fliehen vor der Versuchung. Seien Sie nicht so dumm, sich selbst in die Versuchung zu führen.

Gott ist eine Dreieinigkeit. Gott der Vater, Gott der Sohn und Gott der Heilige Geist, er heiligt und macht uns heilig. Wir erkennen dieses durch die Bibel.

Nun hat der Teufel seine Dreieinigkeit ebenso: die Welt, das Fleisch und den Teufel. Wenn Sie die Welt lieben oder Sie durch Ihre fleischlichen Begierden regiert werden, gehören Sie zu dem Teufel.

Wir lesen von einem engen Mitarbeiter des Paulus, dem Demas, der ihn im Stich ließ, weil er sich in die Welt verliebte (2. Tim 4,10). Wie war so etwas möglich?

Die Bibel sagt, die Freundschaft der Welt ist Feindschaft gegen Gott (Jakobus 4, 4). Hört ihr das, ihr jungen Menschen, wenn Sie ein Freund der Welt sind, sind Sie der Feind Gottes. Dies gilt auch für die Pharisäer in der Kirche, die die Dinge der Welt lieben.

Die Legende von König Midas erzählt, dass er Gold geliebt hat und begehrte, zu den reichsten Menschen der Welt zu zählen. Er hatte auch eine Tochter namens Marigold, die er sehr geliebt hat, aber wegen seiner Liebe zum Gold, verbrachte er nicht viel Zeit mit ihr. Entweder plante er neue Möglichkeiten, mehr Gold zu verdienen, oder er verbrachte die Zeit in seiner großen Schatzkammer unter seinem schönen Haus, um sein Gold zu zählen. Eines Tages, als er in seiner Schatzkammer war und sein Gold zählte, erschien ein Fremder und fragte ihn, ob er glücklich sei. Er antwortete, dass er sehr glücklich wäre, wenn alles, was er berührte, sich in Gold verwandeln würde. Der Fremde erzählte ihm, dass sein Wunsch ihm gewährt würde, sobald die ersten Strahlen der Sonne glänzend in sein Zimmer am nächsten Morgen scheinen würden. Dann verschwand der Fremde. Am nächsten Morgen konnte er es kaum erwarten, die ersten Strahlen der Sonne zu sehen. Und als er die Sonne in sein Schlafzimmer scheinen sah, berührte er seine Bettdecke, und sie wurde zu Gold. Dann berührte er seinen Stuhl, und auch er wurde zu Gold. Er war außer sich vor Freude und berührte eine Sache nach der anderen und verwandelte sie in Gold. Er ging in Marigolds Garten voller Blumen und beschloss, ihr eine Überraschung zu bereiten, indem er alle ihre Blumen berührte und sie in Gold verwandelte. Danach ging er zum Frühstück, aber als er sein Glas Wasser berührte, wurde es zu Gold, und er konnte es nicht trinken. Er versuchte, einen Pfirsich zu essen, aber er wurde zu Gold. Zu seinem Entsetzen erkannte er, dass er nichts essen konnte. Dann trat Marigold ein und brachte schluchzend eine goldene Rose. Er fragte sie, ob sie es nicht mochte, aber sie antwortete, dass sie lebende Rosen viel mehr mochte. Bevor sie sich zum Frühstück setzte, sah sie, dass ihr Vater besorgt aussah und lief zu ihm. Aber als sie ihn umarmte, wurde sie in Gold verwandelt. Der König war am Boden zerstört. Er fing an, seinen Fehler zu realisieren, und weinte. Als er aufblickte, sah er den Fremden vor ihm wieder, und der Fremde fragte ihn, ob er jetzt glücklich sei? Er antwortete, dass er einen großen Fehler gemacht hätte und gerne sein Gold verschenken würde, wenn er nur seine Tochter wieder bekommen und wieder essen und trinken könnte. Der Fremde trug ihm auf, zum Fluss zu gehen und dann einiges Wasser aus dem Fluss zu schöpfen und es auf seine Tochter und die Lebensmittel zu gießen. Dann würde alles wieder normal werden. Er tat es und hatte von diesem Tage an seine Lektion gelernt.

Die Bibel sagt: „Fliehe die Lüste der Jugend“ (2. Tim. 2,22).

Joseph, der Mann Marias, floh nach Ägypten mit seiner Frau und Kind, so wie Gott ihn gewarnt hatte. Wenn er nicht gehorcht hätte, wäre Jesus getötet worden. Vielleicht ist Ihr Jesus getötet worden, weil Sie nicht in Josephs Fußstapfen getreten sind, sondern den Gehorsam verweigert haben.

Die Bibel sagt, widerstehe dem Teufel, und er wird von euch fliehen (Jakobus 4, 7).

Mögen wir verstehen, was wir gehört haben, und es tun, dass wir reines Wasser Gottes trinken und nicht das verschmutzte Wasser der Welt (Johannes 4, 13-14).

Dieser Beitrag wurde am Montag, 24. November 2014 um 10:04 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

«  –  »

Keine Kommentare

No comments yet.

Sorry, the comment form is closed at this time.

Informationen

Rubriken

KSB Standorte

Linkliste

Archive

Stichworte

Meta

 

© Mission Kwasizabantu Süddeutschland e.V. – Powered by WordPress