Mission Kwasizabantu

„Was die Himmelfahrt für uns bedeutet „

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Zusammenfassung der Predigt von Arno Stegen, 29. Mai 2014

Der Feiertag „Christi Himmelfahrt“ wurde dazu verwendet, um Urlaub zu machen, aber die südafrikanische Regierung hat diesen Tag gestrichen und durch andere Feiertage ersetzt, die ihr wichtiger sind. Aber das schmälert nicht die Bedeutung von Himmelfahrt für uns. 

Wenn wir vor dem Herrn stehen, werden wir uns dann schämen oder werden wir wie Jesus sein, der in den Himmel aufgefahren ist, nachdem er die Aufgabe ausgeführt hatte, die sein Vater ihm aufgetragen hatte?

Apostelgeschichte 1, 9-12 
“Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehends, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Kleidern, welche auch sagten: Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird kommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren. Da wandten sie um gen Jerusalem von dem Berge, der da heißt der Ölberg, welcher ist nahe bei Jerusalem und liegt einen Sabbatweg davon.“
Vor seiner Himmelfahrt traf er sich oft mit seinen Jüngern. Es war eine ganz besondere Zeit. Vor der Auferstehung waren sie scheu und ängstlich und verleugneten den Herrn. Aber während der Zeit nach der Auferstehung und vor der Himmelfahrt traf er sich oft mit ihnen, um sie zu stärken, dass sie verwandelte Menschen wurden bis zur Himmelfahrt. Er versprach ihnen, dass sie ein paar Tage nach der Himmelfahrt den Heiligen Geist empfangen würden. 

Aus schüchternen Menschen wurden sie verwandelt in Personen, die später bereit waren, auch für ihn zu sterben, und sie konnten unerschrocken vor jedermann in Kühnheit stehen. Sie erlebten den Herrn in einer Weise, dass sie nichts aufhalten konnte, von IHM Zeugnis zu geben. 

Sie sahen ihn, wie er in den Himmel auffuhr. Sie können sich vorstellen, wie sie in den Himmel schauten, wie wir nachschauen, wenn ein geliebter Mensch uns in einem Auto oder Flugzeug verlässt. Sie wussten nicht, was sie zu erwarten hatten, ob der Herr sofort zurückkommen oder was als nächstes passieren würde. Heute kennen wir den ganzen Ablauf, aber es war nicht so bei ihnen zu dieser Zeit. 

Sie hatten große Dinge in den wenigen Tagen zuvor erlebt. Sie sahen, wie Satan versuchte, ihn zu entmutigen, und wie Männer ihn verhöhnt und gefoltert hatten. 

Aber der Vater und der Gott des Himmels war bereit, es für uns zu tun, damit wir gerettet würden. Stellen Sie sich die Feierlichkeiten im Himmel vor, als er ankam. Aber wir wissen von mindestens zwei Engeln, die die Feierlichkeiten verpassten, die zwei, die wegen uns auf die Erde geschickt wurden, um zu den Jüngern zu sprechen. Die Engel halfen ihnen, und die Jünger erkannten, dass das Leben weiter geht und dass es viel zu tun geben würde. 

Oftmals ist es das gleiche mit uns. Gott tut etwas Großes für uns und dann ist es so, als ob unsere Leben direkt da stehen bleiben würde. Wir vergessen, dass Gott uns Barmherzigkeit gezeigt hat, um uns für die Aufgabe, die wir zu tun haben, zu stärken. 

Der Arzt Lukas berichtet, was geschah, nachdem die Engel zu ihnen im Evangelium des Lukas gesprochen hatten: 

Lukas 24, 51 – 53
„Und es geschah, da er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel. Sie aber beteten ihn an und kehrten wieder gen Jerusalem mit großer Freude und waren allewege im Tempel, priesen und lobten Gott.“
Für sie war es nicht das Ende, sondern der Anfang. Wir lesen in der Apostelgeschichte, dass Jesus sein Werk begann zu tun (Apostelgeschichte 1,1). Ihr Leben war voller Freude. Sie hatten große Freude, während sie arbeiteten. Wir lesen, dass der Herr mit ihnen wirkte (Mk 16,20). 

Das ist es, was wir brauchen, dass der Herr mit uns arbeitet. Oder verfolgen wir unsere eigenen Pläne auf eigene Faust? 

Gott bestätigte die Jünger auch durch mitfolgende Zeichen. Und die Menschen sahen, dass Gott mit ihnen war. 

Wo wir auch arbeiten, sehen die Menschen uns oder Gott? Was wir tun, ist es für uns oder geben wir Gott die Ehre? Manchmal sind wir so groß, dass die Menschen Gott nicht sehen können. Aber so, wie die Jünger arbeiteten, war Gottes Hand mit ihnen und stärkt sie.

1. Petrus 3, 22
„…..welcher ist zur Rechten Gottes in den Himmel gefahren, und sind ihm untertan die Engel und die Gewaltigen und die Kräfte.“
Er kam auf die Erde, um uns zu retten, aber jetzt ist er im Himmel und sitzt zur Rechten des Vaters. 

Wir leben in einer Zeit, wo der Mensch Gesetze im Widerspruch zu Gottes Wort macht. Wo es nicht erlaubt ist, gegen Homosexualität zu sprechen und zu sagen, was die Bibel deutlich darüber sagt. Als bestimmte bedürftige Länder in Afrika Gesetze gegen Homosexualität gemacht hatten, hat sich die Welt gegen sie gewendet, und die so genannten christlichen westlichen Nationen haben ihre finanzielle Unterstützung zurückgezogen. 

Bestimmte Frauen sagen, dass sie das Recht haben, über ihren eigenen Körper zu bestimmen und dass sie ihr ungeborenes Kind durch Abtreibung töten können. Aber es gibt einen, der über ihnen steht, der sagt: ‚Du sollst nicht töten‘. 

Sie können meinen, dass Sie Ihr eigenen Gesetze machen können, aber der Tag wird kommen, wenn Sie vor dem zum Himmel aufgefahrenen Herrn erscheinen müssen, dem alle Gewalt gegeben ist. Obwohl Sie sich jetzt nicht beugen müssen, eines Tages werden Sie sich beugen (Philipper 2, 10 – 11 ).

Hebräer 4, 14+15
„Dieweil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesum, den Sohn Gottes, der gen Himmel gefahren ist, so lasset uns halten an dem Bekenntnis. Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte Mitleiden haben mit unsern Schwachheiten, sondern der versucht ist allenthalben gleichwie wir, doch ohne Sünde.“

Er versteht, was Sie durchmachen. Und er ist an der rechten Hand des Vaters, in jedem Moment für uns zur Verfügung. Er ist unser Hoherpriester. Wir haben Zugang zu unserem Schöpfer! Und er ist jederzeit verfügbar. Er lädt uns ein, zu ihm in der Stunde der Not zu kommen. 

Seine Einladung ist: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken“ (Matthäus 11, 28). 

Wir können kühn mit jedem Anliegen zu dem Thron der Gnade kommen.

Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 04. Juni 2014 um 09:06 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemeines, Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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