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UNIVERSITÄT VERLEIHT AUSZEICHNUNG AN ERLO STEGEN

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E. StegenVerl1Die südafrikanische Nordwestuniversität in Potchefstroom zeichnete vor wenigen Tagen Erlo Stegen mit der höchsten nicht-akademischen Auszeichnung, der „Chancellor`s Medal“, aus. Die Universität würdigt damit den humanitären Einsatz von Erlo Stegen, der sich seit 60 Jahren für in Armut lebende Menschen einsetzt. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde ein Video über die verschiedenen Projekte gezeigt.

Die kurze Dankesrede, die Erlo Stegen bei der Verleihung im Mai 2013 hielt, ist hier übersetzt:

E. StegenVerlIch grüße Herrn Prof. van Schalkwyk (Rektor), Prof Oosthuizen, Prof. Balfour, Prof. Richter und alle Doktoranden, deren Familien und Freunde.

Es ist mir ein großes Vorrecht heute die Auszeichnung „Chancellor`s Medal“ in Empfang zu nehmen. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass mir so etwas zu Teil wird. Es ist mir eine unverdiente Ehre. Alle Ehre gehört Gott allein. Er ist es, der all das ermöglicht hat in seiner ewigen Liebe, Barmherzigkeit, Fürsorge und Allmacht.

Mich verlangt nach nichts anderem in dieser Welt, als die vergangenen 60 Jahre oder mehr, in Gottes Werk verbracht zu haben. Gegen nichts anderes wollte ich das eintauschen. Dafür sei dem Herrn gedankt. Ich möchte meine Wertschätzung auch all denjenigen gegenüber zum Ausdruck bringen, die mich auf verschiedene Weisen unterstützten. Möge Gott, der weiß, was jeder Einzelne getan hat, jeden dafür reich segnen. Ich denke dabei auch an meine Familie und all meine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (mittlerweile über 400), die mir beistanden, mich ermutigten und oft große Opfer brachten. Ohne sie wäre all das nicht möglich geworden.

Wenn wir versuchen Menschen zu erreichen, dann geht es um die ganze Person – Geist, Seele und Leib. Deshalb war es eine unserer Prioritäten in den vergangenen 60 Jahren Ortsgemeinden aufzubauen, indem wir für Nahrung und Bildung sorgten. Daraus folgten viele verschiedene Projekte in verschiedenen Ländern über die ganze Welt, in denen wir für Nahrung und Kleidung sorgen und Menschen darin anleiten, sich selbst versorgen zu können.

Liebe Freunde, diese Zeremonie, die den Absolventen und Preisgewinnern gewidmet ist, erinnert mich an den letzten Tag, den Tag des Gerichts. Die Gastgeber hier haben die Kandidaten dem Rektor vorgestellt, so wie Jesus es einmal vor Gott tun wird. Es heißt an einer Stelle in der Bibel: „Wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse (2. Kor. 5,10).“ Dieser Tag wird der wichtigste sein in unserem Leben und wir sind klug, wenn wir alles daran setzen, bereit zu sein für den Tag vor dem Richterstuhl. Möge Gott Gnade schenken und uns zu einem Leben befähigen, das sich an diesem Tag nicht in Schande abwenden muss, sondern mit großer Freude die Auszeichnung empfängt und die großartigen Worte aus dem Mund unseres Herrn zu hören bekommt: „Recht so, du guter und treuer Knecht ….geh ein zu deines Herrn Freude“ (Matth. 25,21).

Diese Worte erinnern mich an das, was ein Atheist einmal sagte: „Wenn ich glauben würde, was Millionen vorgeben zu glauben, dass der Glaube und das Leben ihrer Religion in diesem Leben das zukünftige Leben beeinflussen, dann würde mir Gott alles bedeuten. Ich würde alle irdischen Freuden wegwerfen, alle weltlichen Sorgen, mich von irdischen Gedanken und Gefühlen als Eitelkeiten trennen. Mein erster Gedanke am Morgen ginge zu IHM und mein letztes Bild in meiner Vorstellung, wenn ich die Augen für immer schließe, wäre auch bei IHM. Alle meine Fähigkeiten würde ich alleine in SEINEN Dienst stellen.“

Stellt Euch das vor, das sind Worte eines Atheisten!

Dann führte er weiter aus: „Meine Zukunft in der Ewigkeit wäre der einzige Faktor um den ich besorgt wäre. Nur eine Seele für den Himmel zu gewinnen wäre ein Leben voller Leiden wert. Irdische Bewertungen könnten mich nicht davon abhalten, anderen zu erzählen, was ich glaube. Die Welt, mit all ihren Freuden und Schmerzen, könnte meine Gedanken nicht für einen Moment gefangen nehmen. Ich würde mich danach ausstrecken, die Ewigkeit jederzeit wahrzunehmen und auch den ewigen Wert der Seele zu erkennen – Seelen, die in Kürze für immer glücklich sind oder in ewiger Qual leiden. Ich würde in dieser Welt unterwegs sein und sprechen-  ob die Zeit gelegen oder ungelegen ist. Meine Botschaft wäre diese: „Was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber Schaden nimmt an seiner Seele?“

Macht Euch bewusst, das sind Worte eines Atheisten, doch es ist die Perspektive der Ewigkeit, von der er spricht, die jeder von uns täglich haben sollte.

Diese Ewigkeitsperspektive gibt eine Vision und eine Leidenschaft für Seelen. Dann ist uns nichts zu viel im Dienst für Gott und sein ewiges Königreich.E. StegenVerl2

Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 28. Mai 2013 um 16:51 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemeines abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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