Mission Kwasizabantu

Winterfreizeit 2013 in Druhwald mit Missionar Friedel Stegen

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„Du tust mir kund den Weg zum Leben“              Psalm 16, 11

Wir blicken gerne auf die letzte Winterfreizeit am Anfang des Jahres 2013 zurück. Es ging unter anderem um den „Barmherzigen Samariter“ (Lukas 10,30-37). Missionar Friedel Stegen teilte dazu einige Gedanken mit: „Wisst ihr, die Bibel sagt, dass die Liebe zu Gott und Jesus eine Sündenmenge deckt. Dies spiegelt sich auch in unserem Leben wieder. Ich muss meine Frau mit einer großen Liebe lieben, auch wenn sie mal Fehler macht. Von ganzem Gemüte sollen wir sie lieben und mit der gleichen Liebe unseren Nächsten. Diese Liebe deckt eine Sündenmenge.“

Die Frage ist aber, werde ich von meinem Esel absteigen wie der barmherzige Samariter und jemanden auf dem Esel reiten lassen?

 Der Samariter pflegte den Überfallenen, nachdem er ihn in die Herberge gebracht hatte und blieb sogar die Nacht über. Der Priester hatte keine Zeit für den, der da lag. Er war unter Zeitdruck. Mit aller Würde ging er an dem Halbtoten vorbei. Da stellt sich für uns die Frage: „Habe ich Zeit für den, der Hilfe benötigt?“ und „Habe ich Zeit für den Schwachen, Kranken, Einfältigen, für den, der Hilfe benötigt, für den Sünder?“

Wie schnell mach ich einen Bogen um jemanden, der Hilfe braucht, genau wie der Levit. Ich spreche nicht von denen, die einmal dem Herrn Jesus gefolgt sind und sich dann abgewandt haben. Ich rede von denen, die durch Satans List gefallen sind. Der Samariter verband ihn und goss Öl auf die Wunden. Der Priester und der Levit gingen an ihm vorüber.

Mein Gebet ist: „Herr, du sollst meine Zeit in deiner Hand haben.“ Wie vielen Menschen begegnen wir täglich, und was tun wir? Gehen wir vorüber?

Vielleicht hatte dieser Samariter eine Frau und eine Familie. Aber er war bereit, die Nacht mit diesem Menschen zu verbringen. Habe ich meine Frau so lieb wie Christus seine Gemeinde liebt? Wir sollen den Herrn Jesus mit ganzer Kraft und von ganzer Seele lieben.

„Herr, du hast so viel für mich getan“. „Du hast mir die Ewigkeit versprochen, wenn wir uns unter einander lieben.“

Schrecklich ist es, wenn die Frau mal ein falsches Wort sagt und ich werde ärgerlich. Oder wenn das Essen zu spät auf den Tisch kommt. Oder wenn meine alte Mutter etwas macht. Es wird mir zu viel und ich kann es nicht mehr ertragen.

Liebe ich wie Christus? Bin ich bereit, den schlimmsten Sünder zu beherbergen und ihm die Wunden zu waschen?

Wenn der Herr Jesus vergibt, wirft er unsere Sünden in die tiefsten Tiefen der Meere. Wir wollen uns fragen: „Herr, wie sieht mein Leben aus?“

Ich möchte lieben können, auch wenn die Menschen mich verspotten, töten oder ans Kreuz hängen. Jesus sagte: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“

Haben wir diese Liebe?

Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 06. Dezember 2012 um 17:30 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemeines, Freizeiten, KSB Nord abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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