Mission Kwasizabantu

9. September 2012 – „Vergeben“

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Zusammenfassung der Predigt von Marius Pretorius

Psalm 32,1+2 Eine Unterweisung Davids. Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist! Wohl dem Menschen, dem der HERR die Missetat nicht zurechnet, in des Geist kein Falsch ist!
David konnte sich nicht zurückhalten, als er verkündete: „Selig ist der Mann, dem die Übertretungen vergeben und dessen Sünde bedeckt ist.“
Warum? Weil er es erlebt hatte.
Quer durch die Bibel lesen wir von dem Problem der Sünde; Sünde, die unsere Beziehung mit Gott ruiniert. Sie müssen einem Kind nicht beibringen, frech zu sein, zu lügen, zu stehlen. Es ist ganz natürlich. Jedes Kind wird in Sünde geboren.

Römer 3, 10-20 …wie denn geschrieben steht: Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer. Da ist nicht, der verständig sei; da ist nicht, der nach Gott Frage. Sie sind alle abgewichen und allesamt untüchtig geworden. Da ist nicht, der Gutes tue, auch nicht einer. Ihr Schlund ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen handeln sie trüglich. Otterngift ist unter ihren Lippen; ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit. Ihre Füße sind eilend, Blut zu vergießen; auf ihren Wegen ist eitel Schaden und Herzeleid, und den Weg des Friedens wissen sie nicht. Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen. Wir wissen aber, dass, was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, auf dass aller Mund verstopft werde und alle Welt Gott schuldig sei; darum, dass kein Fleisch durch des Gesetzes Werke vor ihm gerecht sein kann; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.

Und in Johannes lesen wir, dass derjenige, der sagt, er hat keine Sünde, sich selbst betrügt.

Auch Jesus sagte zu den Pharisäern, die die Frau beim Ehebruch ertappt und zu ihm gebracht hatten, dass derjenige, der keine Sünde hat, den ersten Stein werfen soll. Nach einer Weile waren sie alle verschwunden, durch ihr Gewissen verurteilt.

Gibt es jemanden, der wirklich sagen kann, ich habe nicht gesündigt?

Wir alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren und werden nur durch Seine Gnade allein gerettet werden, weil er für uns gestorben ist.

Es gibt nichts Gutes, das wir getan haben, um den Himmel zu verdienen.

Er vermittelt uns seine Gerechtigkeit wie ein Geschenk, das wir durch den Glauben empfangen. Wir können es nicht verdienen.

Römer 4,6-8 Nach welcher Weise auch David sagt, dass die Seligkeit sei allein des Menschen, welchem Gott zurechnet die Gerechtigkeit ohne Zutun der Werke, da er spricht: Selig sind die, welchen ihre Ungerechtigkeiten vergeben sind und welchen ihre Sünden bedeckt sind! Selig ist der Mann, welchem Gott die Sünde nicht zurechnet!

Dieser Segen war nur möglich durch das Opfer des Herrn Jesus.

Es war ein Mann, der jemanden in der Ferne eine schwere Bürde tragen sah und ihm entgegen kam. Als er näher kam, sah der Mann, dass es der Herr Jesus war und er fragte ihn: „Herr trägst du die Sünde der ganzen Welt?“ Er antwortete: „Nein, ich trage deine.“

Wissen Sie, was Ihre Sünde den Herrn Jesus gekostet hat? Haben Sie diese Seligkeit von der David spricht, erhalten? Sind Sie in der rechten Stellung vor Gott und füllt Sein Friede Ihr Herz?

Wenn Sie es nicht erhalten haben, worauf warten Sie noch? Man kann nicht für dieses Geschenk arbeiten, sondern es nur durch den Glauben empfangen. Sie müssen glauben, dass das, was Gott in seinem Wort sagt, wahr ist, und Er hält, was Er verspricht.

Wenn Sie wirklich glauben, wird der Glaube zum Handeln führen.

Das Geheimnis, wie man dieses Geschenk und den Segen empfängt, beschreibt der Psalm:.

Psalm 32, 3+4 Denn da ich’s wollte verschweigen, verschmachteten meine Gebeine durch mein täglich Heulen. Denn deine Hand war Tag und Nacht schwer auf mir, dass mein Saft vertrocknete, wie es im Sommer dürre wird.

Er schwieg zuerst, als er sündigte, bis auch sein Körper krank wurde. Das ist, was nicht bekannte Sünde tut. Sünde schwächt den Menschen. Sie werden nicht den Eifer empfinden, in Gottes Reich zu gehen und für Gott zu arbeiten, weil Sie ebenfalls geistig schwach sind. Aber dann erkannte David seine Sünde und konnte nicht mehr länger darüber schweigen. Er schrie zu Gott um Gnade, indem er seine Sünde bekannte, und Gott hörte ihn.

Wir lesen in 1. Johannes 1,7 So wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde.

Gottes gnädige Gabe der Vergebung übertrifft Ihre Sünde weit.

David kannte den Herrn, aber er sündigte schmerzlich. Als der Prophet Nathan ihm das Gleichnis vom reichen Mann, der des armen Mannes Lamm nahm und es für seine Gäste bereitet, erzählt, wurde David sehr wütend und sagte, dass der Mann, der das getan hat, sterben müsse. Als Nathan ihm dann erklärte, dass er der Schuldige war, schockierte es ihn, und er gestand seine Sünde und Gott vergab ihm und sagte ihm, dass er nicht sterben würde.

David war schon ein Kind Gottes, als er in diese schwere Sünde fiel. Es zeigt uns, wie vorsichtig wir leben müssen, dass wir nicht sündigen.

Es gibt ein Lied mit folgenden Worten: „Verdorben wie ich bin, komme ich zur Quelle, wasche mich Erlöser, oder ich sterbe.“

Sobald Sie gründlich gewaschen sind, müssen Sie auch Ihre Füße reinigen, wie Jesus zu Petrus sagte, dass denjenigen, die gewaschen sind, nur die Füße gewaschen werden müssen.

Das Waschen im Blut des Lammes bringt die Früchte der Buße hervor. Es wird auch die Frucht des Geistes (Gal. 5,22), Liebe, Freude, Friede, Geduld, Langmut, Freundlichkeit etc. da sein.

2. Petrus 1,5-9 …so wendet allen euren Fleiß daran und reichet dar in eurem Glauben Tugend und in der Tugend Erkenntnis und in der Erkenntnis Mäßigkeit und in der Mäßigkeit Geduld und in der Geduld Gottseligkeit und in der Gottseligkeit brüderliche Liebe und in der brüderlichen Liebe allgemeine Liebe. Denn wo solches reichlich bei euch ist, wird’s euch nicht faul noch unfruchtbar sein lassen in der Erkenntnis unsers HERRN Jesu Christi; welcher aber solches nicht hat, der ist blind und tappt mit der Hand und vergisst die Reinigung seiner vorigen Sünden.

Es sollte ein heiliger Eifer für diese göttlichen Eigenschaften in Ihrem und meinem Leben sein. Wenn sie nicht da sind, haben wir vergessen, dass wir von unserer vergangenen Sünden gereinigt wurden. Haben Sie vergessen, dass Sie gereinigt worden sind, oder kennen Sie diesen heiligen Eifer?

Es wird gesagt, dass Alexander der Große, bevor er einen Angriff auf eine Stadt befahl, vorher eine Fackel vor dem Stadttor entzündete. Während diese Fackel brannte, konnte jeder heraus kommen und war frei und blieb verschont. Sobald aber die Fackel erlosch, schlug er die Stadt mit dem Schwert und niemand entkam.

Gott gibt Ihnen immer noch die Zeit der Gnade, aber wenn Sie diese nicht akzeptieren, dann werden Sie Seinem Zorn gegenüberstehen.

Heute ist der Tag der Gnade. Wollen Sie zu ihm kommen oder ihm widerstehen?

Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 10. Oktober 2012 um 10:03 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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