Mission Kwasizabantu

10. Juni 2012 – „Eine Sache, die ich wünsche“

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Zusammenfassung der Predigt von Rev. Erlo Stegen

Ps 27:4 „Eins bitte ich vom HERRN, das hätte ich gerne: dass ich im Hause des HERRN bleiben möge mein Leben lang, zu schauen die schönen Gottesdienste des HERRN und seinen Tempel zu betrachten.“

Wenn Sie gefragt würden, nur einen Wunsch vom Herrn zu erbitten, wie würde dieser Wunsch sein? Geld, Erfolg, Heilung? Als Salomo gefragt wurde, vermied er das alles und bat um göttliche Weisheit. Gott segnete ihn deswegen.

Dieses ist ein Psalm Davids. Von ihm sagt Gott, dass er ihm Wohlgefallen hat und er ein Mann war nach seinem Herzen. Ja, viele sprechen über Davids Sünde, aber nur sehr wenige über seine Reue. Jesus wurde „Sohn Davids“ genannt, als er in Jerusalem einzog.

Der Wunsch, in Gottes Haus zu wohnen, ist nicht nur eine Sehnsucht nach dem Himmel. Er bezieht sich auch auf das Wohnen in der Gegenwart Christi hier auf Erden. Der Verweis auf ein „Haus“ bedeutet nicht wörtlich einen Tempel oder eine Kirche. Vielmehr bezieht er sich auf eine intime Beziehung zu Gott und seinem Volk. Dies impliziert auch den Wunsch, seine Stimme zu hören. Wir sollten uns daran erinnern, dass Gottes Stimme nie außerhalb seines Wortes spricht.

Die Person, die diesen „einen Wunsch“ hatte, erkennen alle, die mit ihm zu tun haben, in Jesus Christus.

Es ist eine alte Geschichte von einem Leuchtturmwärter, der auf einem felsigen Küstenabschnitt arbeitete. Einmal im Monat erhielt er eine neue Lieferung Öl, um das Licht des Leuchtturms am Brennen zu erhalten, so dass die Schiffe sicher in der Nähe der felsigen Küste segeln konnten. Eines Nachts aber kam eine Frau aus einem nahe gelegenen Dorf und bat ihn um etwas Öl, damit sie ihre Familie warm halten konnte. Ein anderes Mal fragte ein Vater für einiges Öl, um es für seine Lampe nutzen zu können. Ein anderer Mann benötigt etwas, um ein Rad zu schmieren. Da alle Anfragen legitim schienen, versuchte der Leuchtturmwärter, allen zu gefallen und gewährte alle Bitten. Gegen Ende des Monats bemerkte er, dass sein Vorrat an Öl gefährlich niedrig war. Bald war es verbraucht, und in einer Nacht erlosch das Licht des Leuchtturms. Dadurch wurden in dieser Nacht mehrere Schiffe zerstört, und unzählige Menschen kamen ums Leben. Als die Behörden den Vorfall untersuchten, war der Mann sehr zuvorkommend. Er sagte ihnen, er habe nur versucht, mit dem Öl hilfsbereit zu sein. Ihre Antwort auf seine Entschuldigungen aber waren einfach und klar: „Sie haben Öl für einen Zweck und nur für einen Zweck bekommen – um das Licht des Leuchtturms am Brennen zu erhalten!“

Leuchtet Christus von Ihnen an alle um Sie herum, weil das Öl des Heiligen Geistes in Ihnen ist?

Johann Heinrich Dannecker war einer der großen Künstler des 18. Jahrhunderts. Es wird erzählt, dass Dannecker an einer Statue von Christus jahrelang gearbeitet hatte. Als sie fertig war, nahm er ein unschuldiges Kind, ein kleines Mädchen von acht Jahren, um sie ihr zu zeigen damit sie ihren Eindruck abgeben könnte. Er fragte das kleine Mädchen: „Wer ist das?“ Und sie antwortete: „Ein großer Mann!“. Er wurde mitten ins Herz getroffen, weil sie Jesus in seiner Statue nicht erkannte. Er zermalmte sie und arbeitete mit ganzem Herzen an einer neuen. Es dauerte sechs Jahre, um sie zu fertigen. Dann brachte er das gleiche Mädchen, die jetzt 14 Jahre alt war, und fragte sie: „Wer ist dies?“ Sie antwortete mit einem Zitat aus der Bibel: „Lasset die Kindlein zu mir kommen.“ Dannecker war überglücklich. Sie sah sofort Jesus in seiner Arbeit.

Er war sehr erfreut, denn er hatte seine ganze künstlerische Kraft Gott und seiner Ehre gewidmet.

Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 27. Juni 2012 um 11:01 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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