Mission Kwasizabantu

11. März 2012 – „Seid bereit“

Tags:

Zusammenfassung der Predigt von Rev. Erlo Stegen

2. Mose 34, 2+3 Und sei morgen bereit, dass du früh auf den Berg Sinai steigst und dort zu mir trittst auf dem Gipfel des Berges. Und lass niemand mit dir hinaufsteigen; es soll auch niemand gesehen werden auf dem ganzen Berge. Auch kein Schaf und Rind lass weiden gegen diesen Berg hin.

Es war während dieser Zeit, in der Gott Moses die Steintafeln gab, auf denen das Gesetz geschrieben war.
Einige denken, dass dieses riesige Tafeln waren, aber es ist unwahrscheinlich, da die Bibel sagt, dass Mose diese Steine den Berg hinunter getragen hat.

So wie Mose am nächsten Morgen bereit sein sollte, so müssen auch wir immer bereit sein.
Im Hebräischen bedeutet „bereit zu sein“, sich durch nichts erschüttern zu lassen und unbeweglich zu sein.

Es gibt eine Sage von Nixen auf einer Insel, die die Schiffe auf hoher See durch ihre Schönheit und ihren Gesang anlockten. Wenn die Männer dann ihre Schiffe näher zu ihnen lenkten, um diese schönen Nixen zu hören, zerschellten ihre Schiffe an den Felsen und damit gingen sie zugrunde. Aber da war ein Mann namens Odysseus, der über diesen Ort Bescheid wusste. Er befahl seinen Männern, ihn an den Mast zu binden und ihn erst dann zu lösen, wenn sie an dieser Stelle vorbei wären, so dass er nicht in der Lage sei, das Schiff zur Insel zu steuern. Und so rettete er sich und seine Mannschaft.

Nun, dies ist die Bedeutung von „bereit sein“ auf Hebräisch, indem Sie festgebunden sind an dem unbeweglichen Fundament, so dass Sie sich selbst und die mit ihnen sind retten.

Gott hat auch Mose geboten, das Volk zu heiligen, um bereit zu sein.

Es gab ein verheiratetes Paar in Greytown, die Frau war gläubig, aber nicht der Ehemann. Er brachte sie und die Kinder in die Kirche und dann ging er selbst in die Bar und genoss die Zeit mit seinen Freunden. Nach der Kirche holte er sie wieder ab. Seine Frau bat ihn, sich ihr anzuschließen, aber er lachte und spottete über sie und ihren Glauben.
Eines Tages fuhr er allein mit dem Auto. Er fuhr von hinten unter die Ladefläche eines Lastwagens und sein Auto hatte Totalschaden, so dass er schwer verletzt wurde und im Auto eingeklemmt war. Ein Verkehrspolizist kam vorbei und sah diesen Mann in solchen Schmerzen und Qualen und fragte, ob er mit ihm beten könnte. Der Mann antwortete: „Nein, die Zeit ist vorbei. Das, was weit weg war von mir, ist jetzt ganz nahe und das, was mir nahe war, ist jetzt weit weg. Jetzt ist es zu spät.“ Und so starb er.
Seine Partys und Freunde und das Bier waren in seiner Nähe, aber plötzlich wurden sie sehr weit entfernt, und das, was weit weg war, der Tod und die Begegnung mit seinem Schöpfer, kamen plötzlich in die Nähe.

Die Dinge ändern sich. Man könnte denken, Sie haben noch eine Menge Zeit, aber der Tod steht vielleicht sogar schon an der Tür. Nützen Sie die Zeit, während Sie die Gelegenheit haben. Reue und Umkehr zu Gott mag weit weg von Ihnen sein, aber die Dinge ändern sich, und in Zukunft kann das ganz nahe sein. Ihre bösen Freunde, die jetzt so nahe und so real für Sie sind, werden eines Tages fern von Ihnen sein, wenn Sie sterben und allein vor Ihrem Richter stehen.

Ein Tourist wurde durch einen wunderschönen Garten geführt. Er fragte den Führer, wie viele Jahre er dort arbeitete. Der antwortete: „Fünfundzwanzig Jahre.“ Dann fragte er den Mann, wie oft der Besitzer den Garten besucht hätte. Er antwortete, dass er bis jetzt nur einmal da war, vor zwölf Jahren. Darauf fragte ihn der Tourist, warum er dann noch so treu den Garten pflegen würde, als wenn er den Besitzer morgen erwarten könnte. Der Gärtner antwortete: „Ich erwarte ihn sogar noch heute.“

So sollten wir jederzeit bereit sein und die Wiederkunft Jesu erwarten, in jedem Augenblick.

Ps 90, 3 Der du die Menschen lässest sterben und sprichst: Kommt wieder, Menschenkinder!

Die Bibel sagt auch, dass es feststeht, dass der Mensch einmal stirbt, und danach das Jüngste Gericht kommt. Die Zeit wird kommen, wo jeder von uns vor Gott allein sich verantworten muss. Sie haben Ihre Freunde und geliebten Menschen. Aber im Tod sind Sie ganz allein.

Ein ehrenwerter Mann forderte andere auf, Buße zu tun, aber er dachte nicht, dass er selbst auch eine Umkehr in seinem Leben benötigte. Er sagte, er hätte keine Angst, am Jüngsten Tag vor Gott zu stehen. Aber Gott war ihm gnädig und sprach mit ihm in einem Traum. Er sah sich allein stehend vor dem Großen Weißen Thron am Tag des Gerichts und er erwartete, dass der Richter ihn nach dem guten Leben, das er gelebt hatte, loben würde. Wie er so dastand, sah er einen Mann durch eine Seitentür eintreten. Dieser Mann war sehr ernst und sagte dem Richter, dass er eines Tages Material an diesen Mann für 66 Mark verkaufte, aber dieser Mann ihm nur 60 Mark gab. Wieder eine andere Tür öffnete sich, und ein weiterer Mann trat ein, den er sehr gut kannte. Dieser Mann war auch sehr ernst. Er sagte zu dem Richter, dass er in Not und unter Druck war und diesem Mann seine einzige Milchkuh für 300 Mark verkaufen wollte, aber er zahlte ihm nur 200 Mark.

Der Mann zitterte und merkte, dass es darum ging, dass er verurteilt  werden würde. Plötzlich sah er seine Schuld und dann wachte er in Schweiß gebadet auf. Er erkannte, dass er so nicht  in den Himmel kommen konnte.
Er stand sehr früh auf, ging zu verschiedenen Leuten und ordnete sein Leben mit ihnen, einschließlich jener Menschen, denen er nie den vollen Preis bezahlt hatte.

Diese Erfahrung veränderte den Mann völlig, und er dankte Gott dafür, dass er ihm seine Sünden gezeigt hatte. Von diesem Tag an hat er sich nicht mehr gerechtfertigt und gedacht, er sei in Ordnung. Er war aber demütig, so dass ihm Gott alles offenbaren konnte in seinem Leben, was falsch war.

Dieser Beitrag wurde am Samstag, 24. März 2012 um 16:04 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

«  –  »

Keine Kommentare

No comments yet.

Sorry, the comment form is closed at this time.

Informationen

Rubriken

KSB Standorte

Linkliste

Archive

Stichworte

Meta

 

© Mission Kwasizabantu Süddeutschland e.V. – Powered by WordPress