Mission Kwasizabantu

5. Februar 2012 – „Wo ist die Scheidungsurkunde?“

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Zusammenfassung der Predigt von Rev. Erlo Stegen

Jesaja 50,1 und Jesaja 49, 15+16

Der Herr spricht hier von einer Bescheinigung über die Scheidung. „Wo ist die Scheidungsurkunde deiner Mutter?“ fragt er. Das Zertifikat der Scheidung ist nicht vom Herrn. In jenen Tagen schrieb ein Mann einen Scheidebrief an seine Frau wegen irgendeiner Sache, die ihm nicht gefiel, nicht nur bei Ehebruch. Aber hier sagt der Herr, dass er so ein Zertifikat nicht geschrieben habe. Es sind unsere Rebellion und Bosheit, die die Trennung verursacht haben. Durch das, was wir getan haben, dass wir uns von Gott getrennt haben, haben wir das Zertifikat der Scheidung selbst geschrieben. Es ist nicht Gott, der es geschrieben hat.

So oft beklagen wir, dass wir an einem schrecklichen Ort sind und dass die Umstände nicht gut laufen. Genau so stöhnte  das Volk Gottes in den Tagen Jesajas, dass der Herr nicht für sie sorgen würde. Jesaja sagt, dass sie wegen ihrer Sünden verkauft wurden. Gott fehlt es nicht an Macht, sie zu retten. Er vergisst uns nicht, aber wir vergessen ihn. Und dann beschuldigen wir ihn!

Es gibt eine Geschichte von einem Gutsbesitzer, der auf eine Reise ging und seinem Manager für alles die Verantwortung übergab. Der Manager hatte sich zuvor immer über Adams und Evas Sündenfall beschwert, wodurch alle Probleme und harte Arbeit, die er nun ertragen musste, verursacht worden seien. Der Gutsbesitzer sagte dem Manager, dass er alles, was er wollte, im Haus tun könne, nur eine umgedrehte Schüssel in der Mitte des Wohnzimmers solle er nicht berühren. Es dauerte nicht lange, und der Manager konnte nicht mehr widerstehen und schaute unter die Schüssel. Sofort rannte eine Ratte darunter hervor und verschwand.  Er versuchte, sie zu fangen, aber er konnte es nicht. Als der Besitzer zurückkehrte, sagte er, dass sich der Manager nie wieder über seine Verhältnisse zu beklagen habe oder sagen dürfe, dass Adam und Eva Schuld hätten. Er hätte ja genau dasselbe getan.

Wir beschuldigen die Menschen und unsere Umstände für die Probleme, die wir haben, aber es sind unsere eigenen Sünden und nicht die der anderen, die die Probleme verursacht haben.

Gott hat uns in seine Hände eingraviert und legte eine Schutzmauer um uns herum. Nicht ER hat dieses Zertifikat der Scheidung geschrieben.

Vergessen Sie nie, was Er für Sie getan hat. Christus trug Ihren Namen in seinen Handflächen, als er ans Kreuz genagelt wurde. Er hat Sie nicht vergessen. Vergessen Sie IHN auch nicht!

Dieser Beitrag wurde am Montag, 20. Februar 2012 um 10:12 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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