Mission Kwasizabantu

26. Juni 2011 – „Gäste und Fremdlinge“

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Zusammenfassung der Predigt von Rev. Erlo Stegen

„Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht; die ihr einst »nicht ein Volk« wart, nun aber »Gottes Volk« seid, und einst nicht in Gnaden wart, nun aber in Gnaden seid (1 Petr 2,9-10)“.

„Liebe Brüder, ich ermahne euch als Fremdlinge und Pilger: Enthaltet euch von fleischlichen Begierden, die gegen die Seele streiten, und führt ein rechtschaffenes Leben unter den Heiden, damit die, die euch verleumden als Übeltäter, eure guten Werke sehen und Gott preisen am Tag der Heimsuchung. (1. Petrus 2:11-12)“.

Diese Worte enthalten so viel, dass wir nur über einige Punkte sprechen können:.

Der Text beginnt mit:  „Meine Geliebten………..“. Warum sind sie „geliebt“? In Vers 9 lesen wir: „Aber sie sind ein auserwähltes Geschlecht“. Was für Menschen waren das?

Gott spricht zu uns als Gästen und Pilgern: „Enthaltet euch von fleischlichen Lüsten, die gegen die Seele streiten.“

Ein Fremdling ist nicht ein Bürger und verfügt nicht über einen ständigen Wohnsitz. So sind wir Fremdlinge und Pilger in dieser Welt.

Satan wird der Herrscher dieser Welt genannt.

Die Sünde war die Ursache, dass wir vertrieben wurden und nun Fremde auf der Erde sind.

Durch die Wiedergeburt aufgrund der Gnade Gottes sind wir aus dem Reich des Satans und der Finsternis herausgenommen und in das Reich Gottes und des Lichts versetzt worden.

Unser Leben währt nach der Bibel 70 oder 80 Jahre, wenn wir gesund bleiben. Das Leben ist kurz und flüchtig. Je älter man wird, desto mehr erkennt man, wie kurz das Leben ist.

Wie ist das Leben eines Fremden? Solch eine Person hat nicht sein eigenes Haus. Er ist nur ein Reisender. Er ist dort für einen befristeten Zeitraum und arbeitet vielleicht und ist treu. Er könnte seine Arbeit genießen, aber vielleicht tut er es nicht. Dann kommt die Zeit, dass er nicht mehr Arbeit hat. Vielleicht hat er seinen Job verloren, oder etwas anderes ist passiert. Er könnte ein Haus in diesem Ort mieten und dort für eine Weile bleiben, aber es gibt nichts, das er sein Eigentum nennen kann.

Auch wenn wir unsere eigenen Häuser haben, bleiben wir Fremde. Vergessen Sie das niemals. Lassen Sie ihre Wurzeln nie zu tief gründen. Sie könnten sogar über einen komfortablen Lebensstil mit einem schönen Auto verfügen, aber dieses Auto könnte Ihr Grab sein.

Auch wenn Sie Gott reich gesegnet hat, müssen Sie sich doch daran erinnern, dass Sie nur ein Pilger und Fremdling in dieser Welt sind.

Sie können sagen, dass Sie alles haben, was Sie brauchen in diesem Leben, Frau und Kinder, ein schönes Haus und ein Auto, aber denken Sie stets daran, dass es einen Tag gibt, den Gott allein weiß, dass Sie sich von all‘ diesen Dingen trennen und vor Gott stehen müssen, um IHM von Ihrem Leben Rechenschaft zu geben.

Martin Luther war ein Intellektueller und studierte Jura, um ein Richter zu werden. Er war aus einer armen Familie, deshalb waren seine Eltern froh, dass er ein Richter werden würde. Manchmal, wenn er hungrig war, ging er auf die Straße und spielte mit seinem Instrument, um so ein wenig Geld für Lebensmittel zu bekommen. Als er einmal auf Reisen war, schlug ein Blitz in einen Baum, unter dem sie gerade durchgegangen waren. Sein Freund wurde dadurch getötet. Luther war schockiert und erkannte, wie flüchtig das Leben ist. So entschied er sich, Priester zu werden. Das wurde von vielen verachtet, aber er entschied sich, es zu tun, weil er erkannte, wie kurz das Leben war. So sagte er, er würde lieber dieses Leben in Vorbereitung für die Ewigkeit leben. Als sein Vater hörte, dass er Priester werden wollte, war er wütend, aber Luther änderte seine Meinung nicht.

Diejenigen, die nicht Bürger des Himmels sind, haben Angst vor dem Tod. Aber ein wahrer Christ freut sich auf den Tag, wenn er seinem Herrn begegnet und in seine ewige Heimat eingeht.

Abraham war ein sehr reicher Mann, aber er hat sich nie ein Haus gebaut, sondern lebte in Zelten. Er freute sich auf die Stadt, deren Schöpfer und Baumeister Gott selbst ist. So erinnerte er sich an die Tatsache, dass er nur ein Fremder und Pilger in dieser Welt war.

Wenn wir den reichen Mann und den armen Lazarus ansehen, dann hatte der reiche Mann nichts, auf das er sich zukünftig freuen konnte.

Nun spricht Gott zu uns, die wir Bürger des Himmels sind: „Enthaltet euch von fleischlichen Lüsten, welche wider die Seele streiten.“

Fleischliche Lüste zerstören den Körper. Aber sie zerstören nicht nur den Körper, sondern auch die Seele. Die Seele ist viel mehr wert als der Körper. Wenn Ihr Körper krank ist, suchen Sie eine Hilfe und nehmen Medikamente, um wieder gesund zu werden. Doch ihre Seele ist viel mehr wert als der Körper. Sie sollten sich mehr um Ihre Seele als um den Körper kümmern.

Somit zerstören die Begierden des Fleisches nicht nur den Körper, sondern sie führen Krieg gegen die Seele, um sie auch zu zerstören.

Die Begierden des Fleisches sind die Unmoral. Sie können Ihre eigene Frau haben und haben doch noch Lust nach anderen Frauen und sogar nach anderen verdorbenen Praktiken – die zerstören den Körper und die Seele.

Eine weitere Lust des Fleisches ist die Zunge, die falsche und faule Dinge redet. Diese Dinge haben einen schrecklichen Geruch.

Es könnte auch Musik sein, die nicht von Gott ist und die Seele zerstört.

Sie haben vom Wert der Seele gehört. Doch einige gehen damit leichtfertig um.
Kinder werden unehelich geboren, und oft wollen auch die Mütter diese Kinder nicht haben, sie treiben sie ab, setzen sie aus oder geben sie zur Adoption frei. Sie handeln schlimmer als Tiere, denn ein Muttertier wird immer noch nach seinen Jungen schauen und sie pflegen.

Zu den Eigenschaften der Seele gehören Geist, Wille, Gefühl, Wünsche und Wissen.

Eine weitere Lust des Fleisches ist die Lust nach Alkohol und Drogen. Eine solche Person verzichtet lieber auf Essen, um Drogen und Alkohol zu bekommen. Ein bestimmter Alkoholiker hat einmal damit geprahlt, dass er sieben Bauernhöfe hatte, die sich alle in Alkohol aufgelöst hätten und seine Kehle hinunter geflossen wären.

Diese Gelüste nach Alkohol, Drogen, Rauchen, Unmoral usw. binden eine Person, so dass eine solche Person nicht einmal in der Nacht schlafen kann, bis sie die Lust befriedigt hat.

Also haben wir Pilger in dieser Welt uns von diesen Begierden des Fleisches zu trennen.

Eine weitere Lust des Fleisches ist Wut und Streit, stets im Widerspruch zu sein zu jedem um sich herum, so dass man von anderen gemieden wird, es sei denn, dass diese auch von dieser Lust beherrscht werden. Dann werden sie gegen einander kämpfen.

Trennen Sie sich vom Bösen und überwinden Sie das Böse mit Gutem. Wenn andere übel sprechen über Sie, antworten Sie dann nicht böse, sondern segnen Sie und tun Sie ihnen Gutes, dass den anderen der Mund gestopft wird, wenn sie Ihre guten Werke sehen.

Schauen Sie sich Jesus am Kreuz an. Wie geduldig ertrug er Spott und Hohn, so dass der eine Schächer am Kreuz, der auch Jesus verspottet hatte, sich änderte, es bereute und Jesus bat, an ihn zu denken, wenn er in sein Königreich eingehen würde.

Paulus sagte, dass das, was für ihn Gewinn war, er um Christi willen als Verlust rechnete. Er war ein vorbildlicher Jude, aber er rechnete das als nichts im Vergleich zu der Herrlichkeit, Christus zu kennen, und sein einziges Ziel war, mit Christus eins zu sein und ihn zu kennen.

„Und führt ein rechtschaffenes Leben unter den Heiden, damit die, die euch verleumden als Übeltäter, eure guten Werke sehen und Gott preisen am Tag der Heimsuchung.“ (1 Petr 2,12).

Dieser Tag der Heimsuchung wird für jeden von uns kommen. Lassen Sie uns darauf vorbereitet sein.

Dieser Beitrag wurde am Montag, 11. Juli 2011 um 08:21 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemeines, Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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