Mission Kwasizabantu

5. Dez. 2010 – „Ich will alle deine Wundertaten erzählen“

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Beerdigung von Khulu Thembani Hilda Dube (2. Februar 1927 – 30. November 2010)

„Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.“ Psalm 23,1+2

Zusammenfassung der Predigt von Rev. Erlo Stegen

„Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen und erzähle alle deine Wunder. Ich freue mich und bin fröhlich in dir und lobe deinen Namen, du Allerhöchster“ (Psalm 9,1+2).

Wir loben Gott und preisen seinen Namen, denn das Leben Khulu Dubes war wie eine Scheune, voll von Schätzen.

Als sie sich bekehrte, begann der Herr zu Hause wunderbare Dinge zu tun. Zuvor hatte es Spannungen gegeben, und sie hatte auch ihren Mann gegenüber Widerworte. Aber von dem Tag an, an dem sie sich bekehrte, hat sich alles verändert. Sie putzte das Haus und legte saubere Bettwäsche auf sein Bett und machte es ordentlich. Als ihr Mann nach Hause kam, war er erstaunt, den Unterschied zu sehen. Als er erstaunt in betrunkenem Zustand auf dem Bett saß, trat sie mit einer Schüssel mit warmem Wasser herein, um seine Füße zu waschen. In der Vergangenheit hatte er nach Wasser schreien müssen, und dann hatte sie kaltes gebracht.

Sie hatte eine Sehnsucht, dass andere und vor allem ihre Kinder auch den Herrn Jesus finden möchten. Schließlich wurden alle ihre Kinder gerettet, und viele andere kamen zum Herrn. Sie hat sie nicht mit Predigten und viel Reden gewonnen, sondern durch ihr Leben.

Einmal kam sie und bat um ein wenig Geld, damit sie etwas zum Essen für jemand kaufen konnte. Diese Person hatte eine lange Reise hinter sich und war sehr hungrig, ihr wollte sie helfen. Danach fragte ich sie, woher sie diese Dame kannte. Sie antwortete mir, dass ihr Mann eine Affäre mit dieser Frau hatte. Wenn er zum Alkoholtrinken gehen würde, würde er danach zunächst bei ihr vorbeigehen, bevor er nach Hause kam. Ich erkannte, dass sie eine außergewöhnliche Persönlichkeit war, weil sie sich in dieser Situation so anders verhielt, als man es sonst erwarten würde. Aber auf diese Weise gewann sie die Frau und rettete ihre Ehe.

Eines Tages kam ein Kunde zu ihr in den Laden, wo sie arbeitete, und erzählte ihr, wie er durch okkulte Zaubersprüche die Person an der Kasse täuschen konnte, dass sie ihm die Ware für viel weniger Geld verkaufte, als sie tatsächlich kostete. Aber mit Frau Dube funktionierte das nicht. Der spiritistische Mann erkannte dann, dass es deshalb so war, weil sie ein wahrer Christ war.

Auch ihr Mann fing an, mehr und mehr den Unterschied in ihrem Leben zu sehen und ihr mehr Respekt entgegen zu bringen, obwohl er immer noch ein Alkoholiker war. Er fing an zu hören, wenn sie sprach, und nahm Kenntnis von dem, was sie sagte, wegen ihrer ruhigen Beratung, die sich als richtig erwiesen hatte, obwohl er sie vorher ignoriert hatte. Es geschah bei einer Reihe von Begebenheiten, an denen er ihr erzählte, dass er irgendwo hingehen oder etwas tun würde, und sie fühlte, dass die Sache falsch war. So erzählte sie ihm sanft, aber ohne Druck ihre Ansicht. Er führte es aber trotzdem aus, aber die Dinge liefen falsch. Dies geschah einige Male.

Sie hatte große Hoffnungen für ihre älteste Tochter, dass sie eine gute Ausbildung und dann auch eine gut bezahlte Beschäftigung bekommen würde. Aber während der Schulzeit fühlte Lydia den Ruf Gottes für ihr Leben, IHM zu dienen. Es war schwer für sie als Mutter, damit einverstanden zu sein. Als ihre Tochter sehr schwer erkrankte, rief sie mich, für sie zu beten. Wir knieten neben dem Bett. Bevor ich beten konnte, rief sie und flehte zu Gott: „Ich bin einverstanden, Herr, ich bin einverstanden, Herr, ich bin einverstanden, Herr, dein Wille geschehe!“ In diesem Moment war ihre Tochter wieder vollständig gesund.

Sie kam eines Tages zu mir und sagte, dass auf ihrer Seele eine Last sei, vollzeitig Gott zu dienen. „Aber“, sagte sie, „ich weiß nicht, was mein Mann sagen wird.“ Ich sagte zu ihr: „Wenn Gott dich ruft, höre auf ihn, wie du vorgehen sollst und wie und wann du mit deinem Mann sprechen sollst.“ Sie betete und wartete auf den richtigen Zeitpunkt, wie Gott sie führte. Dann eines Morgens fühlte sie, dass die Zeit reif war, und sie sprach zu ihrem Mann über die Sache, und er war nicht einmal überrascht. Er sagte zu ihr: „Ich hatte gestern Abend einen Traum, dass du deine Koffer gepackt hattest und gingst, das Evangelium zu predigen.“ So war sie frei, dem Herr mit seinem Segen zu dienen.

Dies ist eine Lektion für uns, dass, wie die Bibel sagt, es eine Zeit gibt für alles – es gibt eine Zeit zum Reden und eine Zeit zum Schweigen. Wir müssen mit Gott im Einklang sein und wissen, wann wir sprechen und wann wir schweigen sollen.

Auch hörte sie in dem Laden, wo sie tätig war, auf zu arbeiten und von diesem Tag an erlebte sie, wie Gott nach ihr und ihrer Familie schaute, so wie er auch die Spatzen füttert. Sie kam zu mir und teilte mir mit, wie jemand ihr einen Umschlag mit Geld für sie und ihre Familie gab. Dies geschah mehr als einmal.
Sie sagte, wenn sie etwas brauchte, ging sie in ihr Zimmer und teilte es Gott mit, was sie brauchte, und er war immer treu und versorgte sie in allem.

Es war ihr fremd, wenn einige Leute behaupteten, dass Gott sie in seine Arbeit gerufen hatte, aber sie dann bekümmert sein würden, was sie essen und trinken würden, und sie sogar herumgehen und um Geld bitten würden. Sie sagte, sie erlebt, wie Gott für jene sorgt, die er gerufen hat. Sie sollen zu IHM mit ihren Bedürfnissen gehen.

Ich danke dem Herrn für Menschen, die wie Frau Dube mit dem Himmel verbunden sind und die Stimme Gottes hören können. Wir preisen Gott für „Seine wunderbaren Werke.“ Der Herr Jesus will, dass wir alle so verbunden mit IHM sind, dass seine Werke durch uns zu seiner Ehre offenbar werden.

Dieser Beitrag wurde am Freitag, 10. Dezember 2010 um 09:04 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemeines, Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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