Mission Kwasizabantu

10. Okt. 2010 – „Völlig von Gott abhängig“

Tags:

Predigt von Rev. Friedel Stegen

Matthäus 4:1-9
Dieses geschah direkt nach der Taufe von Jesus Christus, als der Heilige Geist auf unseren Herrn und Heiland kam wie eine Taube. Dann hörte man die Stimme: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen habe. Und danach führte ihn der Geist Gottes in die Wüste.Wir denken, der Heilige Geist führt uns von Sieg zu Sieg, und es wird keine Versuchung mehr geben. Ich werde nur noch Danklieder singen, und mein Leben wird ganz anders sein. Aber hier lesen wir: Nachdem der Herr Jesus die Taufe mit dem Heiligen Geist bekommen hatte, führte der Geist ihn in die Wüste, damit er vom Teufel versucht werden sollte. Seht ihr? Der Teufel geht nicht schlafen, wenn wir Gott suchen. Wenn wir dem Herrn geweiht sind, wird uns der Teufel angreifen. Aber der Unterschied ist, dass wir von ihm nicht überwunden werden. Wenn wir den Geist Gottes haben, dann werden wir durch Schwierigkeiten und Versuchungen gehen, aber immer Sieger sein. Egal, was uns auch begegnet: Wir haben die Kraft, nicht zu sündigen. Wir werden von Sieg zu Sieg gehen. Das ist das Wunder, das Gott für seine Kinder bereit hat. Wir brauchen nicht mehr zu fallen und zu kapitulieren. Je größer der Angriff, desto größer der Sieg. Hier sehen wir, dass der Herr Jesus in die Wüste geführt wurde. Als er vierzig Tage und Nächte gefastet hatte, hatte er Hunger. Wenn man so lange nicht isst, dann ist der Hunger am schlimmsten. Und dann kam der Teufel und erinnerte den Herrn Jesus an seinen Hunger. Er sagte: Wenn du der Sohn Gottes bist, dann sage diesen Steinen, dass sie Brot werden. Wisst ihr, so ist der Teufel. Wir Menschen, wir Christen, wir wollen immer Wunder sehen, wie die Steine zu Brot werden. Wenn wir Jesus folgen, dann wollen wir immer Wunder sehen. Zur Zeit des Herrn Jesus liefen ihm die Menschenmengen hinterher, weil sie Wunder sehen wollten. Ich denke da an Zachäus. Viele Menschen liefen Jesus hinterher und wollten die Wunder sehen, die er tat. Aber nur ein Mann, Zachäus, der wollte Jesus sehen und mit ihm sein. Ihm waren die Wunder egal, die Jesus tat. Ich war einmal in einer Gemeinde vor vielen Jahren. Es waren Tausende von Leuten dort, die wollten Erlo Stegen sehen, wie er Wunder tat. Aber sie waren so enttäuscht, als er gar nicht kam. Am nächsten Tag hatten wir noch einen Gottesdienst, und da kamen nur noch 5 – 600 Leute. Sie wollten ja Wunder sehen, und als mein Bruder  nicht kam, da blieben sie weg. Sie waren nicht besorgt um ihr Seelenheil und ihren geistlichen Zustand. So sind wir oft auch. Es ist ja wunderbar, wenn wir Jesus folgen und er Wunder unter uns tut. Dann sind wir alle Feuer und Flamme. Wir machen uns keine Sorgen um unseren geistlichen Zustand. Wir denken nicht darüber nach: Wo stehe ich geistlich? Nein, es ist ja viel interessanter, der Menschenmenge nachzugehen. Wenn einer etwas tut, dann wollen wir es auch alle tun. Wir sind wie Schafe. Wenn ein Schaf etwas tut, dann folgen alle hinterher. Das ist eine Gefahr. Wenn jemand die Taufe mit dem Heiligen Geist bekommt, dann will ich es auch haben, und ich weiß nicht einmal, warum ich es haben will. Ich bin nicht besorgt um meinen geistlichen Zustand, ich will es nur haben, weil der und der es bekommen hat. Und das ist eine große Gefahr. Als Gott 1966 die Erweckung schenkte, da fingen plötzlich neue Gruppen in Südafrika an und imitierten das, was Gott uns hier geschenkt hatte auf Sizabantu. Sie wollten auch Erweckung. Überall gab es neue Kirchen und Gemeinden, die behaupteten: Wir haben auch Erweckung. Oder: Wir wollen es auch! Sie waren aber so ich-bezogen und selbstsüchtig. Sie versuchten zu kopieren. Interessant, wie wir Christen sind. Anstatt dass wir Jesus in unsere Herzen aufnehmen und neue Menschen werden, da sind wir lieber eifersüchtig und wollen das haben, was die anderen auch haben.
Der Teufel sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, dann tu ein Wunder! Wenn du ein Wunder tust, dann glaube ich vielleicht an dich! Dann hast du keinen Hunger mehr, und du hast ein mächtiges Wunder getan! Die Menschen werden davon erfahren und werden zu dir kommen! Also – jetzt tu mal das Wunder! Der Teufel weiß ja genau, dass wir wundersüchtig sind. Wenn wir hören, dass jemand ein Wunder in Johannesburg getan hat, dann gehen wir alle dort hin, denn wir wollen ja alle daran Teil haben. So sind wir Christen. Und der Teufel wollte auch Jesus so versuchen. Er kennt ja uns Menschen! Wenn jemand ein Zelt in Durban aufschlägt und Wunder tut, dann sollt ihr mal sehen, wie die Leute dorthin strömen! Denn Christen sind wundersüchtig. Aber Jesus antwortete dem Teufel und sagte: Der Mensch lebt nicht nur vom Brot, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt. Jesus tat nichts aus sich selbst. Wir Christen tun aber vieles aus uns selbst heraus! Weil Gott etwas offenbart hat, da denken wir, dass er es bei uns auch tun wird. Aber Jesus sagte: Ich kann das nicht aus mir selber tun! Mir ist es egal, ob ich Hunger habe oder nicht. Aber ich tue alles, was Gott mir sagt. Das ist wichtig, liebe Kinder Gottes! Dass wir nichts tun ohne Gott, dass wir völlig von ihm abhängig sind. Woanders lesen wir, dass die Christen sagten: Haben wir nicht Dämonen ausgetrieben, haben wir nicht in deinem Namen die Kranken geheilt? Aber Jesus wird sagen: ich kenne euch nicht! Ich tue nur den Willen meines Vaters im Himmel! Das ist alles, was mich interessiert! Ich möchte Menschen haben, die darauf achten, was mein Vater sagt. In anderen Worten: Du kannst Wunder tun, aber Gott sagt: Ich kenne dich nicht! Ich kenne nur die, die den Willen des Vaters tun. Das sollte das einzige sein, was uns interessiert. Nicht Wunder zu tun oder zu sehen, sondern dass wir den Willen des Vaters tun, das ist entdvheidend. Dass wir ein Ohr haben, das zu tun, was Gott von uns möchte. Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe, Vater! Dass wir völlig von Gott abhängig sind und von dem, was er uns sagt. Wenn wir das tun, dann kümmern wir uns nicht so darum, ob wir krank sind oder Hunger haben oder nicht, sondern nur, ob wir den Willen tun unseres Vaters im Himmel.
Dann brachte der Teufel Jesus zum Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, dann wirf dich vom Tempel, denn es steht geschrieben: Er hat seinen Engeln befohlen über dir, dich zu behüten. Hier sieht der Teufel, dass er Jesus nicht mit Wundern verführen kann. Jetzt führte er ihn mit auf die Spitze des Tempels und sagte: Spring herunter! Er wusste, dass wir das lieben, Zeichen und Wunder zu sehen. Wir wollen jetzt kein Wunder, sondern wir wollen den Menschen zeigen, wer wir sind, wie groß wir sind. Stell dir mal vor, wie berühmt du sein würdest in Jerusalem, wenn die Menschen plötzlich diesen Menschen vom Himmel fliegen sehen würden. Und er verletzt sich nicht mal! Jeder würde dieses Zeichen sehen und zu dir kommen und an dich glauben! Aber Jesus sagte: Ich will aber nicht Gott versuchen.
Ich habe mal von jemandem gehört, der sagte: In der Bibel steht, dass wir Gift trinken können, und nichts wird uns geschehen! Und er trank Gift. Nach ein paar Minuten war er tot. Seht ihr? Man kann Gott nicht versuchen! Wir können nicht alles in unsere eigene Hand nehmen. Wir wollen gerne die Versprechen Gottes in Anspruch nehmen, wir wollen Gift trinken – aber dann sterben wir. Ich war in Europa, und da war jemand gestorben. Die Leute sagten: Wir können das nicht verstehen! Wir hatten alle Versprechungen Gottes, wir hatten Gebetsversammlungen, und die Leute kamen mit Bibelversen, dass er nicht sterben würde! Aber jetzt ist er trotzdem tot! Seht ihr? Der Teufel ist der größte Feind, wenn er mit dem Wort Gottes kommt. Und wir treten auf eine Schlange und sagen: Mir wird nichts geschehen, denn die Bibel sagt das ja! Ja, das sind Verheißungen, die in der Bibel stehen, aber Gott hat dafür eine geistliche Bedeutung. Wir nehmen aber alles genau so wie wir denken. Aber wir sollten beten: Wenn dies von dir ist, Gott, dann wird es geschehen. Aber dein Wille geschehe! Wir müssen abhängig sein von dem, der die ganze Welt in seiner Hand hat. Jesus sagte zu dem Teufel: Es steht aber auch geschrieben: Du sollst Gott, deinen Herrn, nicht versuchen! Das ist wahre Demut, wenn wir von Gott abhängen. Aber wir wollen unseren Weg. Wir interpretieren die Bibel so, wie es uns passt. Anstatt dass wir Gottes Willen herausfinden wollen. Ich hoffe, dass dies deine Augen öffnet, was wir gehört haben. Dass wir nicht wundersüchtig sind. Das ist Gottes Sache. Aber wir sollen uns darum kümmern, dass unser Verhältnis mit Gott in Ordnung ist. Wenn er es dann will, dass Zeichen und Wunder geschehen, dann wird er es tun, ohne dass wir etwas dazu tun müssen. Aber verlange es nicht von Gott! Bete: Lass deinen Willen in meinem Leben geschehen! Wir müssen immer offen sein für Gottes Reden, Führen und Leiten.
Dann führte der Teufel Jesus auf einen hohen Berg und zeigte ihm alle Königreiche der Welt und sagte: Das alles will ich dir geben, wenn du mich anbetest! Was für eine Frechheit, dass der Teufel Jesus so versuchen wollte! Ja, es stimmt, dass die Erde das Reich des Teufels ist. Gott hat es ihm gegeben, als er ihn auf die Erde warf. Sei vorsichtig, dass wir nicht in die gleiche Falle tappen! Denn der Teufel kommt ja auch zu dir, und er nimmt dich mit zu einem hohen Berg, wo er dir die ganzen Königreiche der Erde zeigen wird und ihren Reichtum. Schau mal, das gehört alles mir, und ich kann es dir geben! Falle nur nieder und bete mich an! Ich gebe dir alles! Ich gebe dir eine hohe Stellung, ich gebe dir Ehre, denn ich kann es tun! Ich kann machen, dass du erfolgreich bist, dass du respektiert wirst. Ich kann dir die ganze Mode der Welt anbieten, dass Du dich so anziehen kannst, wie du willst, du kannst tun, was du willst. Wenn du dich halbnackt anziehen willst, dann kannst du es. Alles kann ich dir geben – wenn du mich nur anbetest! Du kannst dir auch Pornographie anschauen, böse Bücher. Du kannst dich ärgern, unmoralisch sein, Fleischeslust haben – kein Problem, soviel du willst. Du kannst stehlen, fluchen, argumentieren, andere verletzen, kannst machen, was du willst. Du kannst eifersüchtig sein. Das ist ja auch in Ordnung. Du kannst neidisch sein, selbstsüchtig, stolz. Du kannst Alkohol trinken, Drogen nehmen – soviel du willst. Ich gebe dir völlige Freiheit, alles in deine Hand! Du brauchst mich nur anzubeten. Jetzt ist die Frage: Wen betest du an? Schau dir mal dein Leben an!  Ihr jungen Mädchen, ihr Mütter und Großmütter? Ihr jungen Männer, ihr Väter und Großväter? Wen betet ihr an? Antwortet mal auf diese Frage in euren Herzen. Wenn ich mir die Christen anschaue, dann gibt es nur sehr, sehr wenige, die den Teufel nicht anbeten. Da hat uns der Teufel am Wickel. Wenn die Fleischeslust kommt, dann beugen wir uns und beten den Teufel an. Wenn die Eifersucht kommt, dann beugen wir uns und beten den Teufel an. Wenn man in einen indischen Tempel geht, dann sieht man viele verschiedene Götter. Und die Inder beten sie an. Wir Christen sagen: Aber wir machen das nicht. Wir beten nur den Herrn Jesus an! Du Heuchler! Du bist schlimmer als die Inder! Denn du betest den Gott des Sex an! Den Gott der Pornographie, der Lust des Fleisches! Du wirst ärgerlich, wenn jemand dir auf den Fuß tritt, und brichst aus wie ein Vulkan! Der Teufel hat dir das schon gegeben: Du kannst tun, was du willst, du kannst dich ärgern, deinen Bruder einen Dummkopf nennen, kannst einer Frau oder einem Mann hinterher sehen – du betest den Herrscher der Welt an, den Teufel.
Als ich dies las, dachte ich: Herr Jesus, warum steht dies in der Bibel? Das hat ja nur mit dir zu tun, und nicht mit uns! Aber als ich merkte, worum es hier geht, dass die Steine in Brot verwandelt werden sollten und dass du vom Tempel springen solltest und dass der Teufel dir alles Reiche der Welt zeigte, da merkte ich: So sind ja wir Christen! Da verstand ich, warum dieses Wort in der Bibel steht. Ich sagte: Herr Jesus, ich will so wie du sein! Ich will den Geist haben, den du hattest! Der unterscheiden kann zwischen gut und böse, der mich vom Sündigen bewahren kann, vor der Lust des Fleisches.
Als Jesus mit dem Heiligen Geist erfüllt wurde, da kam der Geist wie eine Taube auf ihn mit Frieden, Freude, Unterscheidung. Und dann führte er ihn in die Wüste. Und dies ist für uns aufgeschrieben, damit der Teufel uns nicht verführen kann, wenn wir den Geist Jesu haben. Jesus wurde so versucht, wie wir auch. Wir sagen: Ja, er war ja auch Gottes Sohn! Aber er war einer von uns, als er hier auf der Erde war, er hatte den gleichen Körper. Er wurde genau so wie wir versucht, aber er hatte Sieg. Schau dir mal dein Leben an. Sei einmal ehrlich: Wen betest du an? Betest du Jesus Christus an? Oder betest du den Teufel an? Hat er dir Freiheit gegeben und sein Königreich? Bist du frei, alles zu gebrauchen, was er dir anbietet? Sag mir mal, Christ, wie ist dein Leben? Hat der Teufel dir schon seine Freiheit gegeben? Kannst du tun, was du willst? Das ist doch schön, oder? Wenn einen keiner stoppt? Die jungen Leute wollen tun, was sie fühlen. Anstatt dass man sich im Zaum nimmt und sich eingrenzt und nicht tut, wozu man Lust hat. Ich frage dich jetzt eine direkte Frage. Kannst du dich noch ein Christ nennen? Wenn nicht, dann bekehre dich heute! Kehre dich zu Gott! Zur Hölle mit deinem Eigenwillen. Töte ihn! Er ist vom Teufel, aber wir gehören zu Jesus Christus, der für uns auf Golgatha gestorben ist. Er hat uns gezeigt, dass wir den Teufel überwinden können. Er sagte: Weg mit dir, Teufel, es steht geschrieben: Du sollt Gott anbeten und nur ihm dienen! Betest du nur Gott an? Dienst du nur Gott? Ich will meinem Gott dienen und nur ihm alleine! Wen wählst du? Den Teufel? Oder wählst du Jesus? Es wird dein Leben ändern! Aber wehe dir, wenn du das verwirfst, was Gott uns heute Morgen sagen wollte. Gott wird deine Antwort in sein Buch aufschreiben. Möge Gott uns helfen.

Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 12. Oktober 2010 um 17:34 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

«  –  »

Keine Kommentare

No comments yet.

Sorry, the comment form is closed at this time.

Informationen

Rubriken

KSB Standorte

Linkliste

Archive

Stichworte

Meta

 

© Mission Kwasizabantu Süddeutschland e.V. – Powered by WordPress