Zusammenfassung der Predigt von Rev. Erlo Stegen
2. Kor. 13,14 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
Wir sind es gewohnt, dass dieser Segen nach einem Gottesdienst gesprochen wird. Doch der Ausdruck „Gemeinschaft des Heiligen Geistes“ kann so eine Routine für uns Christen werden, dass wir die enorme Tiefe dieser Bedeutung vergessen.
Der Heilige Geist wird oft in der Bibel genannt. Er ist die dritte Person der Dreieinigkeit. Gott ist Einer und doch ist er Gott in drei Personen. Dies ist der Sinn des Textes in 2. Kor. 13,14. Als Jesaja in Kap. 6, 2+3 die Seraphim beschreibt, wie sie unseren dreimal heiligen Gott verehren, hat der Herr auch darin das glorreiche Geheimnis der Dreifaltigkeit offenbart.
Wir müssen uns das vergegenwärtigen, dass der Heilige Geist nicht ein „ES“ ist, sondern ein „ER“. Wenn wir über die Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist sprechen, bedeutet das Gemeinschaft mit Gott selbst.
Wir Christen vergessen oft, dass in dem Wort „heilig“ der biblische Nachdruck zu erkennen ist, wenn der Geist Gottes beschrieben wird.
Unser Herr Jesus Christus warnte vor der Sünde wider den Heiligen Geist. Alle Arten von Gotteslästerung können vergeben werden, sagte Christus. Auch Schmähungen gegen den Vater und den Sohn können verziehen werden, aber den Heiligen Geist zu lästern, wird weder in dieser Welt noch in der zukünftigen vergeben werden.
Im Jahr 1966, als wir für Erweckung beteten, verurteilte mich Gott wegen meiner eigenen Sünde. Der Heilige Geist strafte mich oft wegen meines Stolzes. Ich konnte nur weinen und Jesus um Vergebung anflehen. Obwohl ich seit 12 Jahren gepredigt hatte und oft über den Heiligen Geist gesprochen hatte, zeigte mir Gott, wie oft ich IHN in all diesen Jahren betrübt hatte. Ich hatte anderen die Schuld dafür gegeben, dass kein Durchbruch in meinem Dienst erfolgte. Aber mein sündiger Stolz stand im Weg. Es war nicht der Teufel oder andere Personen, die mich behinderten. Der Vers „Gott widersteht den Stolzen“ stand so stark und klar gegen mich. Die Heiligkeit des Geistes Gottes war so real für mich. Selbst wenn der Satan und die ganze Welt gegen eine Person sind, ist das nicht der wirkliche „Feind“. Wenn Gott stolzen Menschen widersteht, bedeutet es, dass Gott ihr Feind ist. Mit dieser Wahrheit wurde ich konfrontiert, als ich den Herrn wegen Erweckung suchte.
Der Befehl, nicht „den Heiligen Geist zu betrüben“, wird oft so leichtfertig genommen. Die Gefahren und Folgen, wenn wir ihn betrüben, muss in dem ernstesten Licht gesehen werden. In Jesaja 63,10 lesen wir, dass Gottes Volk „rebellierte und seinen heiligen Geist betrübte“. Beachten Sie das schreckliche Ergebnis ihres Abfalls von Gott: „… Er wandte sich daher und wurde ihr Feind und Er selbst kämpfte gegen sie.“
Die Auflehnung Israels wird uns im Neuen Testament vor Augen gehalten, dass wir Gott nicht missfallen sollen, so wie sie es taten. In 1. Korinther 10, 1-11 werden wir gewarnt, nicht in ihren Götzendienst und sexuelle Sünden zu fallen, denn der Herr selbst wurde ihr „Zerstörer“.
Dieser Text ermutigt uns aber auch, den „Ausweg“ Gottes in jeder Versuchung zu ergreifen. Er gibt seinen Kindern Kraft und Sieg mitten in der Versuchung.
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen.
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