Mission Kwasizabantu

27. Juni 2010 – „Lebe in der Nähe Gottes“

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Zusammenfassung der Predigt von Rev. Erlo Stegen

 Matthäus 5,1-5 „Da er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg und setzte sich; und seine Jünger traten zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach: Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr. Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.“

Nichts in der Welt kommt an das Wort Gottes heran! Keine Gold- oder Diamantenmine ist mit ihm zu vergleichen. Die Zeit allein mit Gott ist am wertvollsten! Gott will, dass wir nahe bei IHM und geistlich lebendig sind.

In unserem Text sehen wir, wie Jesus auf einen Berg ging, und seine Jünger traten zu ihm. Es zog sie in seine Nähe. Auch geistlich näherten sie sich Gott, und so muss es bei uns auch sein. Wir müssen regelmäßig in seine Nähe gezogen werden, um in enger Gemeinschaft mit ihm auf dem Berg zu leben.

Wir sehen auch hier, dass Jesus den Weg Gottes offenbart, und er begann mit seinen eigenen Jüngern. Wenn Gott wirkt, beginnt er in seinen eigenen Jüngern zu wirken. Jesus öffnet uns hier das Geheimnis, wie wir ein erfolgreiches, geistliches Überwinderleben führen können. Jesus sagt uns, wer hier wirklich gesegnet ist: die Armen im Geiste, die Sanftmütigen und diejenigen, die trauern. Wer gesegnet ist, den kann man beneiden, der ist glücklich und fröhlich.

Was bedeutet es, arm im Geiste zu sein? Jesus erzählt das Gleichnis vom reichen Mann, dessen Ernte war groß. Er riss seine Scheunen ein und baute sie vergrößert wieder auf und sagte sich, dass er lange Zeit das Leben genießen und glücklich sein könne. Aber Gott nannte ihn einen Dummkopf. Er war reich in sich selbst und in den Dingen dieser Welt, aber er war arm vor Gott und in Bezug auf geistliche Dinge. Die Armen im Geiste erkennen ihre geistige Armut und kommen zu Gott mit leeren Händen, um seine Reichtümer zu empfangen. Arm im Geiste zu sein, bedeutet, einen demütigen Geist zu haben. Ein stolzer Mensch lacht und ist lustig und sieht nichts Falsches in seinem Leben. Eine Person, die arm im Geist ist, ist in ihren eigenen Augen klein und sieht sich selbst als unbedeutend. Deshalb vertraut sie wirklich auf den Herrn, denn Jesus sagt: „Ohne mich könnt ihr nichts tun“. Die Armen im Geiste sind abhängig von Gott und sind sich dessen bewusst.

Wir lesen, dass Gott zu Paulus sagte: „Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ (2 Kor 12,9).

Wenn Sie Erweckung erleben wollen, beten sie, dass Gott Sie zu einem „Nichts“ macht, und dass Sie das erkennen. Gott schuf die Erde aus dem „Nichts“. Wenn Sie ein „Nichts“ sind, kann ER damit beginnen, Sie zu gebrauchen.

„Selig sind, die trauern“ – Es gibt verschiedene Arten des Weinens. Einige weinen, weil ihre Sünde entdeckt wurde. Andere weinen aus Selbstmitleid. Einige weinen, weil ihr irdischer Reichtum gestohlen wurde oder weil sie durch finanzielle Schwierigkeiten gehen, usw. Es gibt keinen Segen für solch ein Weinen.
Aber selig sind diejenigen, die trauern und weinen wegen ihrer Sünde. Göttliche Traurigkeit führt zur Umkehr, aber nicht die Traurigkeit dieser Welt. Es ist nötig, dass Sie Ihr Leben und Verhalten im Lichte Gottes sehen und darüber trauern, wie groß die Kluft zwischen Ihnen und Gott ist, und wie groß die Kluft zwischen dem ist, was Sie sind, und dem, was Gott von Ihnen erwartet. Solche Trauer wird von Gott angenommen werden. Wie es auch beim verlorenen Sohn war: „Vater, ich bin nicht würdig, dein Sohn zu sein, mache mich zu einem deiner Diener. Denn ich habe gegen den Himmel und gegen dich gesündigt.“

„Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.“ – Sanftmut äußert sich auch in Demut. Sie bezieht sich auf diejenigen, die sich demütigen und beugen können. Eine demütige Person ist geduldig, mild, langmütig. Sanftmut zeigt sich nicht nur im äußeren Verhalten, sondern weist auch auf die innere Gnade der Seele hin. Sie dürfen nicht nur äußerlich sanft und mild scheinen, aber innerlich kochen. Nein, seien Sie sanft und mild in der Tiefe Ihres Herzens. Wer diese Demut nicht besitzt, der wird immer mit Menschen kämpfen und sogar Fehler bei Gott finden.

Jesus sprach diese Worte zu seinen Jüngern, zu den nächsten Menschen, die bei ihm waren. Wenn Sie wirklich gesegnet werden wollen, dann studieren Sie diese Worte zu den Füßen Jesu und trachten Sie nach deren Erfüllung im eigenen Leben.

Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 29. Juni 2010 um 11:57 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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