Mission Kwasizabantu

25. April 2010 – „Sündige nicht mehr“

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Zusammenfassung der Predigt von Rev.  Erlo Stegen

 „Darnach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe zu, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, dass dir nicht etwas Ärgeres widerfahre.“ (Johannes 5,14).

Der Herr sprach dieses Wort zu einem Mann, der seit 38 Jahren gelähmt war. Er konnte nicht allein in den Teich gehen, wenn das Wasser von einem Engel berührt wurde, aber jetzt war er Jesus begegnet, dem Ursprung des Lebens.

Jesus sagte zu ihm: „Sündige nicht mehr, dass nicht etwas Schlimmeres geschieht.“ Was könnte schlimmer sein, als 38 Jahre lang gelähmt zu sein?

Wir sehen die Sünde als ein kleines Missgeschick, aber blicke auf den Herrn Jesus, was es ihn kostete, uns von der Sünde zu erlösen.

Können Sie Ihre Sünden bekennen und dann direkt weiter sündigen, wie ein Hund, der zu seinem Erbrochenen zurück geht und es wieder frisst?

Es gibt keine schlimmere Krankheit als Sünde.

Krankheit tötet den Körper, kann aber nichts tun, um der Seele zu schaden, aber die Sünde tötet die Seele. Es gibt keine größere Tragödie, die einem passieren kann, als in Sünde zu fallen. Auch wenn Ihr Kind oder die Kinder bei einem Unfall getötet werden sollten, es ist viel schlimmer, wenn sie sündigen.

Hiob ging durch schreckliche Verluste, sogar den Verlust seiner 10 Kinder auf einmal, aber die Sünde ist noch schlimmer.

Die Sünde ist das schlimmste, was man sich vorstellen kann. Der Sohn Gottes musste am Kreuz wegen Ihrer Sünde sterben.

Wir sprechen von kleinen und großen Sünden, aber vor Gott ist sogar eine kleine Sünde groß.

Jemand könnte sagen, ich habe nicht Ehebruch, Mord oder Zauberei begangen. Aber in Bezug auf Ehebruch sagte Jesus, dass lüsterne Gedanken und Wünsche einer anderen Frau gegenüber wie Ehebruch sind.

Es gibt keine kleine Sünde vor Gott. Selbst die Kritik in Ihrem Herzen an Ihrem Bruder ist eine schreckliche Sünde vor Gott.

Ein Europäer sagte zu mir: „Sie können über die Reinheit und Heiligkeit in Afrika predigen, aber nicht bei uns in Europa. Hier sieht man jeden Tag Nacktheit im Fernsehen etc.“

Nun, wenn man des Teufels Sichtweise ins Wohnzimmer holt, was kann man anderes erwarten?
Leider wird es in Afrika auch schon so wie in Europa.

Diese bösen Dinge gehören in diesen Tagen fast schon zur Kultur, aber sicherlich nicht bei uns, die wir dem Herrn gehören.

Achten Sie darauf, wie Sie sich kleiden. Erlauben Sie dem Teufel nicht, sie zu verführen.

Jemand sagte zu mir: „Wie kann Jesus zu dem Mann sagen: sündige nicht mehr; denn wir sind doch alle Sünder?“ Ich fragte ihn: „Nun, welche Sünde wollen Sie denn tun?“
Er antwortete mir, dass er erkannt habe, dass man mit den großen Sünden wie Ehebruch, Mord, Diebstahl etc. aufhören müsse, aber wie könne man mit den kleinen Sünden wie Reizbarkeit, Wut, Kritik etc. aufhören?
„Nun, wie kommt es,“ fragte ich, „dass Sie Gott vertrauen, Sie von den großen Sünden in Ihren Augen zu befreien und nicht von den kleinen?“
Wir lesen in Römer 7 und 8, wie Paulus mit den gleichen Gedanken kämpfte, aber dann den Sieg in dem vollkommenen Erlösungswerk Jesu Christi fand.
Jesus nimmt das Herz aus Stein und gibt uns ein Herz aus Fleisch.

„So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind, die nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist. Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.“ (Römer 8:1-2).

Sie können nicht Ihr eigenes Herz ändern, Gott tut das, aber Sie müssen umkehren und sich von Ihren bösen Wegen trennen und im Gehorsam gegenüber Gott leben.

Haben Sie das Verlangen, mit Gottes Geist erfüllt zu werden? Er kann Sie nicht erfüllen, während Sie in Ihrem Herzen Sünde beherbergen. Sie könnten für die Fülle des Geistes Gottes beten, aber ein anderer Geist wird in Sie kommen, wenn Ihr Herz nicht vorbereitet ist. Zäume das Pferd nicht beim Schwanz auf. Reinigen Sie zunächst Ihr Leben, dann kann Gott Sie mit seinem Geist erfüllen.

„Man fasst auch nicht Most in alte Schläuche; sonst zerreißen die Schläuche, und der Most wird verschüttet, und die Schläuche kommen um. Sondern man fasst Most in neue Schläuche, so werden sie beide miteinander erhalten.“ (Matthäus 9,17).

Wenn Gott Sie mit seinem Geist erfüllen wird und alte Schläuche sind in Ihrem Herzen, dann werden früher oder später die Schläuche platzen und der Wein wird verschüttet.

Wir müssen auch mit den kleinen Sünden in unseren Augen wie Reizbarkeit, Wut, Kritik etc. ganz entschlossen abrechnen.

Jesus sagte, haue lieber deine Hand ab oder reiß dein Auge aus, als Sünde zu begehen (Matthäus 5, 29+30).
Jesus sagte zu dem Mann, der seit 38 Jahren gelähmt war, dass er nicht wieder sündigen solle, damit ihm nichts Schlimmeres widerfahre.

 Ein junger Mann wurde von Epilepsie geheilt. Eines Tages, während wir zu einem Missionseinsatz unterwegs waren, ging er auch aus, betrank sich und kehrte in sein Zimmer zurück. Dann bekam er einen Anfall. Wir brachten ihn ins Krankenhaus, doch er verstarb.
Sündige nicht mehr, damit nicht etwas Schlimmeres passiert!

 Ein junger europäischer Mann nahm Drogen und verursachte dadurch seinem Vater viel Herzeleid. Sein Vater war sehr reich und sagte zu ihm, dass er ihm unter sochen Bedinungen nichts vererben könnte. Der junge Mann kam zur Mission und ihm wurde geholfen. Er blieb eine Weile, um im Glauben an den Herrn Jesus gestärkt zu werden und dann zurückzugehen. Als er zurück in Europa war, konsumierte er nach einer Weile wieder Drogen – sie fanden ihn tot auf einer Bank.

 Was würde die Aussage der beiden verlorenen Seelen sein, wenn sie heute zu uns sprechen könnten?

 „Sündige hinfort nicht mehr, dass dir nicht etwas Ärgeres widerfahre!“

Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 27. April 2010 um 07:39 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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