Mission Kwasizabantu

31. Januar 2010 – „Alles was zählt“

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Zusammenfassung der Predigt von Rev. Erlo Stegen
(ein wunderbares Zeugnis von Isak wurde vor der Predigt gegeben — siehe unten)

Daniel 12: 8 – 10  Und ich hörte es; aber ich verstand’s nicht und sprach: Mein Herr, was wird darnach werden? Er aber sprach: Gehe hin, Daniel; denn es ist verborgen und versiegelt bis auf die letzte Zeit. Viele werden gereinigt, geläutert und bewährt werden; und die Gottlosen werden gottlos Wesen führen, und die Gottlosen alle werden’s nicht achten; aber die Verständigen werden’s achten.

In diesen vergangenen Tagen ist der Tugela Fluss über die Ufer getreten. Die Stelle, von der wir Bausand für die Magqoko Mission geholt hatten, wurde durch den reißenden Strom wie eine kleine Insel vom Ufer abgetrennt. Zwei Esel sind auf einem ähnlichen Stück Land, das immer kleiner wurde, durch die Fluten abgeschnitten worden. Die Esel waren von dem schönen Gras auf diesen Stück angezogen worden. Da stieg der Fluss, und es gab eine immer geringere Menge an Gras, das die Esel so gerne gefressen hätten. Aber der Fluss stieg weiter an, bis es kein Gras und keinen festen Boden mehr gab. Die Esel waren knöcheltief in dem ständig steigenden Wasser des Tugela Flusses. Was vor ein paar Tagen noch attraktiv war, wurde nun ihr Grab. Viele landen in Schwierigkeiten, weil das Gras „auf der anderen Seite“ grüner zu sein scheint. Keine Warnungen dringen in sie ein, und kein steigendes Wasser macht sie verständig. Obwohl sie so gute Ohren haben oder auch große wie die Esel auf der Insel im Fluss, hören sie nicht, was Gott zu ihnen spricht. Sie sind, wie wir im Zeugnis hörten, eingeschlafen und sich der drohenden Gefahr nicht bewusst. „Die Gottlosen werden gottlos … und keiner der Gottlosen wird verständig sein.“

Vor kurzem las ich die Geschichte der französischen Insel Martinique. Im Jahr 1902 wurde festgestellt, dass der Berg Pelée kleinere Eruptionen hatte und rauchte. Wissenschaftler gaben beruhigende Prognosen, aber am 8. Mai 1902 wurden sie mit etwa 30.000 Einwohnern durch den Vulkanausbruch begraben und ausgelöscht. (Lesen Sie mehr darüber unter        – in Englisch). Viele Inselbewohner hatten über Gott gespottet. Zu Ostern hatten einige ein Schwein „gekreuzigt“. Sie hatten keine wortwörtliche Feuerhölle erwartetet, die sie so bald verschlingen würde.

Es gibt einige Dinge, von denen Gott will, dass wir sie wissen, und über die er uns in Kenntnis setzt. Daniel war ein Mann, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, Gott zu erkennen. In unserem Text möchte Daniel mehr über die letzten Tage wissen und wie sie enden würden. Der Herr wollte ihm aber nicht mehr als die vielen Dinge, die er ihm schon offenbart hatte, wissen lassen. Entscheidend würde sein, dass die letzten Tage gekennzeichnet sein würden durch das Volk des Herrn, das gereinigt, „weiß gemacht“ und „strahlend“ sein würde, und dass die Bösen in ihrer Bosheit fortfahren würden. Trotz der Warnungen vor Gottes Zorn werden die Törichten auch weiterhin in den sündigen Wegen weiter gehen.

Die Genauigkeit der Kenntnise darüber, „wie es alles enden wird“ (Dan. 12,8), ist nicht wirklich das Problem. Manche Christen streiten darüber, wann die Entrückung stattfinden wird. Es gibt unterschiedliche Auffassungen, ob Christus vor der großen Trübsal oder während oder danach kommen wird. Es gibt Debatten über genaue Messungen der Jahre und der halben Jahre. Manche Christen erhitzen sich so über die Endzeitprophezeiungen, dass sie andere angreifen. Einmal gab es eine „Heiligungsversammlung“, wo zwei leitende Brüder so hartnäckig auf ihrer jeweiligen Meinung bestanden, dass sie sich gegenseitig hart angriffen, nicht nur mit Worten, sondern nahezu physisch wie in einem Boxkampf. Gewalt bei einer Heiligungsversammlung!

Gereinigt sein und rein gemacht sein bezieht sich auf die Sünde; auf die Trennung von aller Sünde und von den Personen, die das „ungöttliche Wesen“ fördern (2. Tim. 2,16).

Der Herr hatte Daniel seine Liebe zu ihm versichert (Dan. 10,11). Denken Sie daran, dass Gott Sie auch liebt. Er liebt sie deshalb, weil er sein Leben und sein kostbares Blut für Sie gegeben hat, um gereinigt und von ihm gewaschen zu sein. Erlauben Sie dem „Reiniger“ weiterhin, Sie zu reinigen (Mal. 3,3), damit Sie in Sein strahlendes Bild verändert werden.

Die Hauptsache ist, dass Ihnen vergeben wurde und Sie durch den Herrn gereinigt und geläutert werden, dass sein Bild in Ihnen sichtbar wird.

Zusammenfassung des Zeugnisses von Isak du Preez: Der Herr „weckte mich“. Aufgewachsen und erzogen in einem christlichen Haus, wusste ich die Wahrheit, und doch war ich in einem Zustand, der nicht wach und lebendig war. Das Merkwürdige beim geweckt werden ist, dass eine Person, die schläft, sich dessen nicht bewusst ist, bis sie aufgeweckt ist. Ich war geistlich ausgetrocknet, obwohl ich viele Versuche unternommen hatte, Buße zu tun. Dann kam das Wort Gottes zu mir, wie es in Hesekiel 37 geschrieben steht. Alles waren trockene Knochen, bis sie der Herr selbst „aufweckte“ und ihnen Leben gab. Der Herr machte mir klar, dass er vollkommenen Gehorsam erwartet. Im Akt des Gehorsams hat mich Christus, der Herr, verändert, er gab mir Kraft und ein neues Leben. Ich kann es illustrieren mit dem Gleichnis, das Jesus von dem Bau auf dem Felsen und Sand erzählt. Gehorsam baut auf den Felsen. Wenn man die Formulierung etwas ändert, aber die Bedeutung behält, würde das Gleichnis so lauten: wer beinahe auf den Felsen baut und beinahe bis zum Felsen ausgräbt… Dies ist das gleiche, wie auf Sand zu bauen. Die Flut wird kommen und das Gebäude zerstören. So ist mein Leben gewesen. Das „beinahe“ hatte zur Folge, dass ich nicht auf dem Fundament gegründet war. Ich danke dem Herrn, der mich aus dem Leben des Ungehorsams, das auf Sand gebaut war, gerettet hat, zu einem Leben im Gehorsam, gegründet auf dem Felsen.

Dieser Beitrag wurde am Sonntag, 07. Februar 2010 um 08:10 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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