Mission Kwasizabantu

3. Januar 2010 – „Zu seinen Füßen“

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Zusammenfassung der Predigt von Rev. Erlo Stegen

Matth. 2,1-11

Die Weisen kamen von weit her, aus einem Land im Osten. Sie sahen den Stern und erkannten ihn als ein Zeichen dafür, dass der König, unser Messias, geboren war. Sie waren nicht Juden, sondern aus einem anderen Land – sie waren Heiden.

Warum haben sie ihr Land verlassen und sind nach Jerusalem gegangen? Es gibt viele Meinungen. Einige Experten sagen, sie wissen es nicht. Andere denken, sie seien aus dem Land der Meder und Perser, wo Daniel lebte. Daniel hatte über das Kommen des Messias prophezeit und sogar seinen Opfertod auf das Jahr genau vorausgesagt (siehe Daniel 9:25, 26). Daniel war ein großer Mann und hatte einen großen Einfluss in der Zeit, in der er lebte. Sein Leben hatte eine solche Auswirkung, dass der König Darius ein Gesetz machte, dass während seiner ganzen Herrschaft alle Menschen „sich fürchten sollten und zittern vor dem Gott Daniels“ (Daniel 6:25, 26).

Andere sagen, dass die Weisen aus China gekommen seien und dass sie Daniels Prophezeiungen in diesem Land gelesen hätten.

Wir wissen es nicht genau, aber wir wissen, dass diese Weisen bedeutende Männer waren gleich wie Könige. Sie erkannten, dass der Messias nicht zu ihnen kommen würde, denn die Prophezeiung war für die Juden, deshalb gingen sie nach Israel.

Erstaunlich ist, dass sie, als sie in die Nähe von Jerusalem kamen, den Stern aus den Augen verloren und ihrer eigenen Weisheit folgten. Sie fragten die Staats- und Regierungschefs in Jerusalem, wo der König geboren wäre. Anstatt in Erwartung seiner Geburt zu sein oder zumindest Freude über die Nachricht zu empfinden, waren König Herodes und die anderen Einwohner von Jerusalem bestürzt. Es war eine schreckliche Botschaft für sie. Sie waren völlig verwirrt und durcheinander. Die Mitteilung hätte eigentlich Grund zum Feiern und zur Freude bewirken sollen, denn Jesus war ihr Heiland. Doch Herodes und die anderen Einwohner von Jerusalem waren verärgert und betrübt über die Nachricht.

Auch die religiösen Führer, die König Herodes gefragt hatte, waren verblendet. Sie konnten zwar sofort richtig die Frage beantworten, dass er in Bethlehem geboren werden sollte, aber sie wollten nicht selbst dorthin gehen. Ihre Herzen waren verhärtet und ihre Augen geschlossen, dass sie nicht sehen konnten.

Sobald die Weisen Jerusalem verlassen hatten, sahen sie den Stern wieder und folgte ihm, bis er genau an der richtigen Stelle stand. Dort fanden sie Joseph, Maria und das Kind und fielen nieder und beteten es an und überreichten ihm ihre Gaben: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Diese Geschenke waren symbolisch für seine Reinheit, Salbung und das Werk der Gnade Gottes, das durch seinen Opfertod stattfinden sollte.

Es ist erstaunlich, dass diese Heiden ihn als den Messias erkannten. Sie kamen, um Ihn anzubeten und wurden gründlich innerlich verwandelt, aber sein eigenes Volk erkannte ihn nicht. Ganze Nationen wurden durch dieses Kind verändert.

Wir können die Weisen fragen, wie sie es fertig gebracht haben, dieses Kind als Messias, als Herrn und König zu erkennen. Sie lasen die Prophezeiungen in Bezug auf dieses Kind, sahen den Stern und erwarteten sein Kommen. Sie können eine Reihe von Ereignissen aufzählen, die sie zu dem Kind geführt haben. Diese weisen Männer beteten ihn an und hinterließen ihm ihr Gold, weil sie feststellten, dass ihr Gold im Vergleich zu diesem Kind und der Gabe, die es ihnen gab, wertlos war. Mit ihrem ganzen Reichtum und ihrer Weisheit konnten sie nicht ihre Seele erretten und von ihren Sünden gereinigt werden, aber alles das erhielten sie von diesem Kind.

Wo befinden Sie sich in diesem Augenblick? Sind Sie zu den Füßen des Herrn? Wenn Sie zu den Füßen des Herrn zu sein behaupten, können Sie erzählen, wie Sie dahin kamen? Können Sie erklären, welche Ereignisse Sie dorthin führten? Können Sie sagen, was Sie bewegt hat, Christ zu werden?

Viele Menschen wissen nicht, warum sie Christen sind. Sie glauben, sie sind einfach als Christ geboren worden. Sie sind christlich aufgewachsen, besuchen die Kirche usw. Aber diese Dinge machen sie nicht zu einem Christen. Sie müssen persönlich zu des Heilandes Füßen gekommen sein und ihm alles übergeben haben, ja ihr ganzes Leben. Sie müssen eine persönliche Beziehung zu ihrem Erlöser bekommen haben.

Dieser Beitrag wurde am Sonntag, 10. Januar 2010 um 11:15 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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