Mission Kwasizabantu

20. Dezember 2009 – „Honig aus dem Felsen“

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Zusammenfassung der Predigt von Rev. Friedel Stegen

2. Sam. 22, 2+3: „Der HERR ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter. Gott ist mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Horn meines Heils, mein Schutz und meine Zuflucht, mein Heiland, der du mir hilfst vor dem Frevel.“

Eines der Anzeichen dafür, dass Erweckung in Ihrem Leben weiter besteht, ist, dass Sie weiter „ausjäten“ – d. h. Sie reinigen Ihr Leben von der kleinsten Sünde. Wenn Erweckung in Ihrem Leben gestorben ist, beginnen Sie, die Sünden anderer zu bekennen – Sie sehen die Sünden anderer.

Diejenigen, die aufhören, ihr Leben zu reinigen, können nicht mehr Gottes Wirken sehen. Ihnen scheint es, als ob die Erweckung aufgehört hätte. Wo es aber tatsächlich aufgehört hat, das ist in ihrem eigenen Leben.

Rufen Sie zu Gott, wenn Sie keine Erweckung in Ihrem Herzen erfahren. Beginnen Sie, Ihre eigenen Sünden zu bekennen, dass Sie wieder erweckt werden, dann werden Sie die Fehler der anderen vergessen.

Moses schrieb über Jakob in 5. Mose 32,13: „Er ließ ihn hoch herfahren auf Erden und nährte ihn mit den Früchten des Feldes und ließ ihn Honig saugen aus den Felsen und Öl aus den harten Steinen.“

Als Jakob mit dem Engel rang, sagte er zu ihm: „Lass mich gehen.“ Aber Jakob antwortete: „Ich lasse dich nicht gehen, wenn du mich nicht segnest.“ Jakob erhielt den Segen, und sein Name wurde geändert, aus Jakob wurde Israel. Kein Wunder, dass Mose solches von ihm schrieb.

Jakob war ein außergewöhnlicher Mensch. Er hatte eine Entschlossenheit und ließ sich durch nichts aufhalten. Er hatte ein Ziel. Er wollte das Beste und war nicht mit dem Zweitbesten zufrieden. Schon bei seiner Geburt, als Esau geboren wurde, hielt er sich an der Ferse des Esau fest; denn er wollte der erste sein. Er wollte den Segen um jeden Preis. Er hatte ein Ziel und einen Eifer in seinem Leben. Er war nicht mit anderen Menschen beschäftigt. Er kümmerte sich um sein eigenes Leben, darum, dass er das Beste von Gott bekommen und dass er in der rechten Beziehung zu Gott stehen würde.

Viele Christen sind während ihres gesamten Lebens beunruhigt und geschwätzig über die Sünden der anderen. Solche Leute gehen in die Hölle. Ihr Leben ist voller Unkraut, und sie kümmern sich nicht darum. Sie haben aufgehört, ihr Leben zu reinigen.

Sie sollten stattdessen darauf achten, dass Ihr eigenes Leben richtig vor Gott ist und Sie Gottes Segen empfangen.

Jakob war anders. Er wollte den Segen Gottes, Gottes Bestes, und er wollte dem Herrn heilig sein. Jakob hatte ein Ziel, er wolle nämlich den Segen und die Belohnung seines Vaters und des Gottes seines Vaters erhalten.

Wo stehen Sie? Haben Sie diesen Eifer? Mit was sind Sie beschäftigt? Was ist Ihr Ziel im Leben? Lieben Sie Gerüchte über andere und reden Sie über die Sünden anderer?

Es gibt so genannte Christen, die die ganze Zeit mit den Fehlern und Sünden anderer beschäftigt sind. Der Segen der Erweckung hat für sie keine Bedeutung. Sie sind nicht darauf bedacht, das Feuer Gottes im eigenen Leben zu haben, sondern suchen immer die Sünden der anderen und finden an ihnen Fehler.

Reinigen Sie Ihr eigenes Leben, dass Gott Sie gebrauchen kann, anstatt andere Menschen „durchzuhecheln“.

Wir lesen, dass Jakob „Honig aus dem Felsen saugte“. Der Herr Jesus war sein Leben. Er war Honig und Süßes für ihn (vgl. Psalm 19.7-11). Sein Leben kam aus dem Felsen.

Ist das eine Beschreibung Ihres Lebens? Ist das Wort Gottes für Sie süßer als Honig? Erhalten die Menschen, die mit Ihnen leben, geistigen Honig? Können Sie diesen Frieden und diese Freude durch Ihre Gegenwart weitergeben? Bekommen sie die Frucht des Heiligen Geistes aus Ihrem Leben (vgl. Gal. 5,22, 23), oder werden sie entmutigt und erleben, dass Ihr Leben sie runterzieht, Trennung bringt und dass andere verleumdet werden?

Andere sollten zu einem neuen Leben wieder belebt werden, wenn sie Ihnen begegnen, wenn Sie sich aus dem Felsen, Jesus Christus, ernähren.

Ihre Frau und Kinder sollten auch die „Süße des Christus“ aus Ihrem Leben erfahren. Es sollte süßer als Honig sein, oder ist es ungenießbar?

Jesus hat sein Leben für uns dahin gegeben. Wir sehen seine Gesinnung in Philipper 2. Wir sollten den gleichen Sinn und Geist Christi haben und nicht für uns selbst leben. Wenn Sie aus dem „Felsen“ getrunken haben, werden Sie Ihr Leben für andere leben, und die Frucht des Geistes, von der wir in Galater 5 lesen, wird aus Ihrem Leben fließen.

Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 23. Dezember 2009 um 13:18 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemeines, Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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