Mission Kwasizabantu

11. Oktober 2009 „Alles wird aufgezeichnet“

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Zusammenfassung der Predigt von Rev. Erlo Stegen

Offenb. 20:11-15,
„Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden.Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan; und ein anderes Buch ward aufgetan, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee. Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buche des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.“

Wir lesen, dass der HERR auf einem großen weißen Thron saß. Vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel.

Wie muss sein Gesicht ausgesehen haben, wenn die Erde und der Himmel davor flohen? Wir haben nicht einmal die Befähigung, das zu verstehen. Am letzten Tag des Gerichts wird jeder, der sich nicht vollständig Christus übergeben hat, feststellen, dass die Erde unter ihm fliehen will, aber sie wird kein Versteck finden. Vor seinen Augen, so hell und durchdringend, findet die Erde nicht ein Versteck. Wir nehmen Jesus nicht ernst und sind spielerisch in unserem Christentum, aber wir sollten ihn fürchten.

Die Toten standen vor seinem Richterstuhl, groß und klein. Jede einzelne Person wird IHM Rechenschaft geben müssen.

Da war einmal ein gewisser moralisch lebender Mensch, der ein anständiges Leben führte. Er hatte immer gesagt, dass die Sünder umkehren sollten, aber in seinen Augen hielt er sich selbst für fehlerlos. Gott war ihm gnädig und gab ihm einen Traum, in dem er sich selbst vor dem großen Weißen Thron sah. Er erwartete, dass er für sein sittliches Leben und die guten Werke gelobt werden würde. Er sah sich allein vor diesem Thron, und große Furcht fiel auf ihn, und er zitterte. An der Seite öffnete sich eine Tür, und er sah einen anderen Mann vor dem Thron. Es war sein Schneider, der seine Anzüge genäht hatte. Dieser Mann sagte: „Herr, ich hatte einen Anzug für ihn zugeschnitten und hergestellt, aber er hat nie den vollen Betrag bezahlt. Das ging jahrelang, dass er mich nicht korrekt bezahlt. Wenn der Betrag 66 € war, dann hat er mir nur 60 € gegeben. Ich brauchte das Geld und konnte nichts tun, sonst hätte er den Anzug nicht angenommen, und ich hätte gar nichts für meine Arbeit bekommen“. Nachdem dieser Mann gesprochen hatte, öffnete sich eine andere Tür, und ein Mann kam herein, den er auch kannte. Dieser Mann sagte: „Herr, ich war in großer finanzieller Not und besaß nur eine Kuh. Ich konnte nur diese Kuh verkaufen. Ihr Wert betrug 300 €. Aber dieser Mensch kannte meine Notlage und hat mir nur 200 € gegeben, und ich musste es akzeptieren.“ Das Gefühl der Verdammnis dieses Mannes wurde schlimmer und schlimmer. Er war sich dessen bewusst, dass er verurteilt werden würde. Er wachte schweißgebadet auf, sprang aus dem Bett, zog sich an und mit großer Eile rannte er zu den Menschen und zahlte seine Schulden. Dann fiel er auf die Knie und bat Gott um Vergebung.

Gott schreibt alles, was wir auf der Erde tun, in seine Bücher im Himmel.

Wir lesen in Prediger 11,9, „So freue dich, Jüngling, in deiner Jugend und lass dein Herz guter Dinge sein in deiner Jugend. Tue, was dein Herz gelüstet und deinen Augen gefällt, und wisse, dass dich Gott um dies alles wird vor Gericht führen“.

Gott zeichnet alle deine Streitigkeiten mit deiner Familie und Geschwistern auf. Alles, was du getan hast, ist aufgeschrieben, und du hast dafür Rechenschaft zu geben. Was würdest du tun, wenn dein Leben in all seinen minutiösen Einzelheiten jetzt offenbart werden sollte? Was ist von dir im Himmel aufgeschrieben?

Wir lesen hier auch von einem weiteren Buch, vom „Buch des Lebens“. Als die Jünger sich an Wundern erfreuten, die durch sie geschahen, sagte Jesus zu ihnen: „Freuet euch nicht, dass euch  die bösen Geister untertan sind, aber freut euch, dass eure Namen im Buch des Lebens geschrieben sind.“ Ist dein Name im Buch des Lebens geschrieben? Wenn die Namen vorgelesen werden, wird dein Name dann genannt werden?

Diejenigen, die nicht im Buch des Lebens geschrieben sind, werden mit den Worten : „Weichet von mir ihr Übeltäter“ in den Feuersee gestürzt werden. So lauten die Worte von IHM, der auf dem Thron sitzt. Deine Ablehnung IHM gegenüber oder Missachtung, was er dir sagte, ist deine Missetat, selbst wenn du denkst, alles sei in Ordnung.

Gott legte unsere Sünden auf seinen Sohn. Nur wenn du zu Gott kommst, erlebst du die Vergebung und die reinigende Kraft des kostbaren Blutes, das Jesus vergossen hat. Dann kannst du vor Gott stehen in der Gerechtigkeit, weil das Gericht über deine Sünden auf Golgatha vollstreckt wurde. Solltest du wirklich in deinen Sünden bleiben wollen, dann musst du sie selbst am letzten Tag tragen.

Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 15. Oktober 2009 um 13:28 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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