Mission Kwasizabantu

10. Mai 2009 – „Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis an den Tod .“

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 Zusammenfassung der Predigt von Erlo Stegen

Offb. 12,11

Ich möchte kurz mein Zeugnis geben und euch erzählen, was der Herr für mich getan hat. Aufgewachsen in einer Familie, die regelmäßig die Kirche besuchte, hatte ich ein tiefes inneres Verlangen nach wahrem Christentum. Obwohl unsere Familie an allem, was in unserer örtliche Kirche geschah, voll beteiligt war (die Leichenschau z. B. fand bei uns zu Hause statt, weil unser Haus so nahe am Friedhof lag), wusste ich, dass etwas in meinem Leben nicht stimmte. Ich habe böse Dinge getan und litt unter den Qualen der Schuld. Es kam mir damals so vor, als gäbe es keinen Ausweg. Unser Pfarrer war bestens ausgebildet, aber auch er durchlebte eine große Leere in seinem Leben. Er suchte nach einer tiefen Begegnung mit dem wahren Gott.
Deshalb bat er darum, wegreisen zu dürfen, um den Herrn an anderen Orten zu suchen. Voller Verzweiflung ging er zu einem Mann, vom dem er gehört hatte, dass er „den Herrn wirklich kennt“. Als er mit ihm sprach, merkte er, dass dieser Mann Gottes viel weniger Hebräisch und Griechisch konnte als er, und er begann sich zu fragen, ob dieser ungebildete Mann ihm etwas beibringen konnte. Doch dann beteten sie zusammen. Sie gingen auf die Knie, und der Mann Gottes bat Gott eindringlich darum, sich unserem Pfarrer zu offenbaren. Das Gebet war so innig und so voller Kraft, dass auch unser Pfarrer begann, den Herrn zu bitten, in sein Leben zu kommen. Die Erhörung geschah augenblicklich. Seine Gewissheit, dass Christus ihm vergeben hat und in sein Leben gekommen ist, war so tief. Er war ein verwandelter Mensch.
Als er am nächsten Sonntag auf die Kanzel stieg, wussten wir alle, dass etwas Wunderbares mit ihm geschehen war. Dadurch kam das Evangelium in lebendiger Weise zu uns. Auch ich betete, dass der Herr mir meine Sünden vergeben und mein Leben übernehmen möge. Es war so eine tiefe Veränderung in meinem Leben, dass ich vor Freude und Liebe zu Gott, seinem Wort und seinem Volk hätte zerspringen können. Meine ganze Sichtweise war verändert. Meine Besessenheit von Tennis und anderen Dingen war weg. Ich fühlte, wie der Herr mich rief, seine Schafe zu weiden, (nachdem ich Jesu Frage an Petrus in Joh. 21,15-17 gelesen hatte) und war fest entschlossen, seinem Ruf gehorsam zu sein. Ich wusste, dass Jesus wollte, dass ich ihn mehr liebe als alles andere in dieser Welt – meine Karriere, meine Familie, meine Ziele, alles – und mit dieser Liebe in meinem Herzen begann ich, das Evangelium unter den Zulus zu verkündigen.
Auch das Wort in Matth. 1,21 war ein Grund, dass ich zu den Zulus ging: „Du sollst seinen Namen Jesus heißen; denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden .“
 
 

 

 

 

 

Dieser Beitrag wurde am Montag, 18. Mai 2009 um 10:30 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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