Mission Kwasizabantu

5. April 2009 – „Siehe, mein Knecht“

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Zusammenfassung der Predigt von Erlo Stegen
Jesaja 52,13 – 53,6
„Siehe, mein Knecht wird weislich tun und wird erhöht und sehr hoch erhaben sein …“

Diese Woche wird von vielen Kirchen auf der ganzen Welt als die Leidens- und Passionswoche unseres Herrn Jesus Christi gefeiert. Er ritt nach Jerusalem in aller Demut und Sanftmut. Die Menge, die am Tag des Einzuges „Halleluja“ rief, forderte kurze Zeit später sein Blut. Wir dürfen unser Vertrauen nicht in die menschliche Natur setzen, denn diese ist sehr unbeständig, heute so und morgen so (das Gegenteil).
Unser Herr ritt auf einem Esel, wie ein Diener und nicht wie ein König in Prunk und Glanz, sondern in aller Demut. „Siehe, mein Knecht …“ beginnt unser Text.
Wir sollten diese Woche als eine außergewöhnliche Woche ansehen und uns näher zu dem Gekreuzigten ziehen lassen.
Wir müssen erneut verstehen, warum Jesus für uns bestraft und warum unsere Schuld auf ihn gelegt wurde!
Er wurde für dich und um der Sünden willen, die du liebst und festhältst, bestraft. Er trug die Strafe für diese Sünden. Er kam, um dir ein Diener zu sein. Wenn du das verstehen würdest, weil es dir Gott offenbart, würdest du deine (Lieblings-) Sünde sofort bereuen und dich von ihr trennen. Es würde wegen der Kraft, die vom Herrn ausgeht, das Ende deiner Sünde bedeuten.
Denke einmal über die Wahrheit nach, dass er für dich und mich gestorben ist. Mögest du das „Lamm Gottes, das für unsere Sünden geopfert wurde“ erkennen. Dann wird dein Leben grundlegend geändert, und du wirst nie wieder auf die alten Wege zurückgehen.
In unserer Zeit vergessen die meisten die Passion unseres Herrn und gehen ihren eigenen Wünschen nach. Ein Polizist erzählte mir vor kurzem, dass Ostern eine der schlimmsten Zeiten ist, weil sich Leute betrinken, streiten und viele Verbrechen begangen werden.

Der Herr ist wertvoll, wundervoll und rettet von Sünde.
Die für Jesus, der auf dem Esel ritt als er in Jerusalem einzog, auf den Weg geworfenen Palmzweige, symbolisieren Frieden und Freude – große Freude. Wir leben in Frieden und Freude in Achtung vor Gott und unseren Mitmenschen. Es gibt keinen Neid, Streit und keine Auseinandersetzung, sondern echten Frieden, echte Freude und wahre Liebe. Der Mensch, der meint, er hat Frieden mit Gott, aber der nicht im Frieden mit seinen Mitbrüdern in Christus lebt, ist ein Lügner. Seine eigenen Kinder werden die ersten sein, die seine Lüge aufdecken werden.
Jesus sagt, wir sollen einer dem anderen vergeben, wir er uns vergeben hat. Sogar in seiner Todesstunde vergab er seinen Feinden.
Du kannst kein Gläubiger sein und eine Wurzel der Bitterkeit gegen einen Mitchristen im Herzen haben. Wenn du Groll und Bitterkeit hegst, wirst du Jahre deines Lebens verschwenden, und wenn du auf diesem zerstörerischen Weg weitergehst, anstatt zu bereuen, wirst du eines Tages am Richterstuhl des Herrn abgelehnt werden. Das Blut Jesu wirbt um die bitteren Herzen, um sie zu befreien und das Leben zu verändern.
Wie kannst du Gott um Vergebung deiner Sünden bitten, wenn du weiterhin über dienen Bruder schlecht redest. Vielleicht hat ein anderer Christ von dir einen geringen Geldbetrag ausgeliehen und vergessen, es zurückzuzahlen. Du misstraust ihm und verleumdest ihn und du kannst ihm diesen kleinen Fehler nicht vergeben. Bedenke, deine Sündenschuld Gott gegenüber ist so groß, dass du sie nie zurückzahlen kannst! Wenn du deinem Bruder nicht vergibst, wird Gott dir auch nicht vergeben. Christus lehrt uns: „ … vergib uns unsere Schuld, wie auch wir denen vergeben, die an uns schuldig geworden sind.“
Die religiösen Leiter hätten ihn achten sollen, sie bespuckten und verachteten ihn jedoch. Es ist der König der Teufel, Belzebub, der solche Herzen regiert. Sie verachteten ihn als den Zimmermann aus Nazareth. Wenn du dich abwendest, hast du genau den gleichen Geist wie diese religiösen Leiter, die seine Kreuzigung forderten.
Sie konnten nichts Gutes und Anziehendes in ihm sehen. Wenn er dir seinen Weg offenbart und du ihn abstößt, dann muss etwas Grundlegendes in deinem Herzen und Leben falsch sein.
Derselbe geringe Knecht, der verachtet war,  „wird erhöht und sehr hoch erhoben .“
Viele kennen den Arm des Herrn nicht, wie er in Kapitel 53,1 beschrieben wird. Für die, die ihn hassen, hat der Herr „keine Stärke und Schönheit!“, für die jedoch, die ihn lieben und den „Arm des Herrn erlebt“ haben, ist er der wunderbarste Herr.

Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 09. April 2009 um 12:17 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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