Mission Kwasizabantu

29. März 2009 – „Beides – Gott und Mensch“

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Zusammenfassung der Predigt von Erlo Stegen
Matthäus 16, 28 und 17, 1-9 

Dieses Wort hat viele verwirrt, die nicht glauben, „dass einige auf der Erde leben, die den Tod nicht schmecken, bis sie den Sohn Gottes in seiner Herrlichkeit kommen sehen werden“. Wer das nicht glaubt, für den ist die Verklärung unmöglich. Im Kontext gesehen, ist jedoch klar, dass Jesus das Ereignis meint, als Petrus, Johannes und Jakobus ihn auf dem Berg der Verklärung verherrlicht sahen.
Es wird uns nicht berichtet, welcher Berg es war. Man nimmt an, dass es der Berg Tabor war. Heute hat man dort Hinweise aufgestellt, um an die Verklärung zu erinnern. Dieser Berg ist außergewöhnlich schön und liegt in der Mitte einer großen Ebene.
Wir lesen, dass während seiner Verklärung Mose und Elia vor Jesus erschienen und mit ihm redeten. Mose lebte ungefähr 1500 Jahre und Elia 900 Jahre vor diesem Geschehnis, dennoch erkannten die Jünger sie. In einem ähnlichen Ereignis werden wir auch einmal erkennen, wer im Himmel ist und wer nicht.
Warum hat Jesus diese drei Jünger erwählt? Er hat diese drei oft alleine mitgenommen. Er hat keine Spaltung geschaffen, aber er kannte seine Jünger. Er wusste, was jeder tragen konnte. Er wusste, dass diese drei Jünger die Kraft hatten, das Erlebte zu tragen und es vor seiner Auferstehung nicht den anderen zu erzählen. Er konnte es ihnen anvertrauen. Er wusste auch, dass diese drei besondere Kraft in Gethsemane und auf Golgatha bei seiner Verurteilung und Kreuzigung brauchen würden. Er handelte weise, als er das tat. Er kannte die Zukunft.
Sie sahen ihn in seinem Reich, während „sein Gesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleidung hell wie Licht wurde“. Das Licht war übernatürlich; denn Jesus war beides – Gott und Mensch. Als er den Himmel verließ und Mensch wurde, verlor er nicht seine Gottheit.
In Römer 8,3 lesen wir: „Denn was dem Gesetz unmöglich war, das tat Gott und sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches und der Sünde halben und verdammte die Sünde im Fleisch“, und in Philipper 2,5 – 7: “ Ein jeglicher sei gesinnt, wie Jesus Christus auch war:  Welcher, ob er wohl in göttlicher Gestalt war, hielt er es nicht für einen Raub, Gott gleich sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleich wie ein andrer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden“.
Wenn ein König seine königlichen Kleider ablegt, Wanderkleidung anzieht und damit die Straße entlanglaufen würde, dann könnte man ihn mit einem Wanderer verwechseln.
Genauso war auch Jesus wie ein Mensch, er trank, aß und schlief. Wenn man sein Leben jedoch genauer betrachtet, seine Worte und Taten, sieht man, dass er auch wahrer Gott war. Am Berg der Verklärung offenbarte er sich als Gottheit und gab einen Blick auf die Herrlichkeit seines Reiches frei.
Einige sagen, dass er nur ein großer Prediger war, aber das ist Blasphemie und schmälert seine wahre Persönlichkeit. Höre auf keinen, der dir einredet, dass Jesus auf der Erde nur ein Mensch oder ein großer Prophet war.
Die zwei Heiligen, die vor Jesus erschienen, Mose und Elia, standen für das Gesetz und die Propheten, die ihre Vollendung in Jesus fanden.
Elia wurde in einem feurigen Triumphwagen in den Himmel entrückt. Moses Grab ist nicht bekannt, weil Gott ihn begraben hat. Die Bibel sagt uns, dass der Teufel den Körper Moses haben wollte. Gott jedoch sandte den Erzengel Michael, und der Teufel bekam den Körper nicht (Judas 1,9). Wir verstehen nicht alles, was in Gottes Reich geschieht, und auch nicht, warum der Teufel den Leichnam von Mose haben wollte.
Wenn wir Teil der himmlischen Gemeinschaft werden wollen wie Mose und Elia, müssen wir schon hier auf der Erde ein Teil von ihr sein. Was hast du für Freunde? Sind sie Kinder Gottes oder Kinder dieser Welt?
Stellt euch die Herrlichkeit vor, die die drei Jünger auf dem Berg erlebten! Wie viel größer wird die Herrlichkeit eines Tages im Himmel sein!
Es wird berichtet, dass John Bunyan’s Mutter zu ihm vor seiner Bekehrung sagte:“John, wenn du dem Herrn nicht nachfolgst, werde ich ein  ’schneller Zeuge‘  am Tag des Gerichts gegen dich sein, denn ich habe dir den Weg Gottes gezeigt, auch wenn du nicht hören wolltest“. Kein Wunder, dass John Bunyan der Mann Gottes wurde, der er geworden ist, wenn er solch eine Mutter hatte. Mütter seid ihr so? Lass es deine Kinder wissen, dass du keine Sünde tolerierst, sondern eine ’schnelle Zeugin´ sein wirst, wenn sie nicht auf den Wegen Gottes gehen.
In der Offenbarung lesen wir von Johannes, der in der Gegenwart Jesu und aufgrund seiner majestätischen Erscheinung vor ihm niederfiel. Kennst du diesen Jesus? Dienst du ihm, oder einem Jesus, der deiner eigenen Vorstellung entspricht?

Dieser Beitrag wurde am Samstag, 04. April 2009 um 18:34 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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