Mission Kwasizabantu

KwaSizabantu Prediger-Konferenz – am 2. bis 4. März 2009

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„Die Dringlichkeit der Stunde“
Predigt von Ernst Tanner, Gründer der Helimission, 3. März 2009

Einige Fakten zu dem Thema  „Die Dringlichkeit der Stunde“

1) Der Mensch wurde erschaffen, um in Ewigkeit zu leben, aber durch die Sünde ist unsere Lebenszeit sehr kurz.
Einige leben hier, als würden sie ewig auf Erden leben, aber unsere Zeit hier vergeht sehr schnell.
Mose bittet in Psalm 90, dass Gott uns lehrt zu bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir klug werden.
Keine Uhr geht rückwärts. Die Zeit ist unbarmherzig. Es gibt keinen Weg zurück, und Gott warnt uns.
In Matthäus 16:3 lesen wir: „Die Jahreszeiten könnt ihr bestimmen, könnt ihr denn nicht auch über die Zeichen dieser Zeit urteilen?“
Gott erwartet, dass wir die Zeit auf seiner Uhr erkennen.
Israel ist schon lange ein Staat. Es gibt dort andauernd Krieg. Israel ist von Feinden umringt. Der Iran möchte Israel mit einer Atombombe auslöschen. Sie haben zahlreiche Attentate erlebt, in denen ihre Feinde versucht haben, sie auszulöschen. Die UN ist damit einverstanden, Israel wegen seiner Selbstverteidigung gegen die Hamas zu verurteilen. Die USA wandelt sich immer mehr in einen pro-palästinensischen Staat.
Weltweite Rezession. Zunehmende Arbeitslosigkeit.
Man spricht über eine weltweite Währung, eine weltweite Regierung und vereinte Regierungen.

2) Das Zeichen der Missionierung 

Jesus sagt, dass das Evangelium allen Nationen verkündet werden muss (Matthäus 24,14).
Das Ende wird nicht kommen, bis jedes Volk mit dem Evangelium erreicht ist.
Als wir die Helimission mit nur einem Helikopter gegründet haben, hatte ich nur 37 Stunden Flugerfahrung. Ich war 47 Jahre alt, als ich das Fliegen erlernte. Heute haben wir 9 Helikopter, die alle bezahlt sind. Wir können nur Gott dafür danken.
Es gibt immer noch viele Stämme, die vom Evangelium unerreicht sind. Bevor ein Stamm erreicht werden kann, müssen wir die Botschaft in ihre Sprache übersetzen.
In Papua-Neuguinea haben fünf Stämme in verschiedenen Gebieten vor kurzem Erweckung erlebt. Sie brachten ihre mit Blut beschmierten Pfeile und Bogen, um sie zu verbrennen; denn Gott hatte ihr Herz verändert. Nur das Evangelium kann Herzen verändern. Das war ein Zeugnis für Gottes Wirken. 

3) Das Zeichen von Gottes Reich, Matthäus 25 

Fünf waren kluge und fünf andere waren törichte Jungfrauen. Wenn Gott in Zahlen spricht, meint er es auch so. Das heißt, dass die Hälfte von uns weise ist und die andere töricht. Zu welcher Hälfte zählst du?
Die klugen Jungfrauen hatten zusätzliche Gefäße, die mit Öl gefüllt waren. Wir sind dazu berufen, mit dem Heiligen Geist gefüllt zu sein. Im Griechischen bedeutet das, fortwährend mit dem Heiligen Geist gefüllt zu sein, immer wieder neu .
Alle diese jungen Frauen waren echte Jungfrauen in weißen Kleidern. Das einzige Problem war nur, dass die Hälfte von ihnen keine vollen Gefäße hatte. Wir können sehr beschäftigt sein, ein weißes Kleid zu bekommen, aber vernachlässigen den Heiligen Geist.
Sie sind alle eingeschlafen wie die Gemeinde zu Laodizea. Feste anstatt Fasten, Unterhaltung anstelle von Gebeten. Dann erschallte ein Aufschrei: „Der Bräutigam kommt!“ Warum ein Schrei? Warum kein Halleluja? Sie erkannten, dass etwas nicht stimmte, dass sie eine Erweckung nötig hatten.
Dann kam die Stunde der Wahrheit: „Unsere Lampen gehen aus.“ Deshalb rannten sie, um Öl zu kaufen. Dadurch entstand eine verhängnisvolle Verspätung. Sie standen vor den verschlossenen Türen des Hochzeitssaales mit brennenden Lampen und weißen Kleidern, aber sie hörten die schlimmsten Worte, die man je hören kann: „Ich kenne euch nicht!“ Das griechische Wort „kennen“ bedeutet in diesem Zusammenhang, mit jemandem sehr genau und gut vertraut zu sein. Sie waren Jungfrauen, aber sie blieben nicht eng an Jesus (Johannes 15), sie kannten ihn nicht genau.
Mögen wir danach streben, unseren Herrn gut zu kennen und ihm vertraut zu sein. Das kann nicht in fünf Minuten geschehen, sondern erfordert Gebet, Sinnen über dem Wort Gottes und Nachfolge Tag für Tag.

Dieser Beitrag wurde am Samstag, 07. März 2009 um 18:48 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Konferenzen, Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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