Mission Kwasizabantu

1. Feb. 2009 – „Fixiere deine Augen auf den Stern (Teil 2)“

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Zusammenfassung der Predigt von Erlo Stegen


Matth. 2:1-15

 

1.: Die Weisen wichen mit ihren Augen vom Stern ab. Wir wissen nicht, warum die Weisen ihre Augen vom Stern abwendeten, klar ist jedoch, dass sie dem Stern nicht mehr folgten, als sie nach Jerusalem gingen. Der Stern hätte sie den Weg zum Herrn Jesus geführt. Später, als sie den Stern wieder sahen, freuten sie sich außerordentlich, und der Stern führt sie zu dem Ort, wo das Kind war. Vielleicht dachten sie, als sie dem Stern nahe kamen, dass sie den Weg selbst wussten, deshalb brauchten sie den Stern nicht mehr. Wie auch immer, sie wendeten ihre Augen vom Stern ab und gingen zu Herodes, um zu fragen, wo der König geboren sei. Dieser Fehler verursachte viel Blutvergießen und Elend.

Wir müssen uns fragen, warum wir manchmal unsere Augen vom Stern abwenden. Wir sollten dem Stern näher und nicht weiter weg von ihm kommen. Der Stern sollte uns klarer werden, anstatt zu verschwimmen. Es ist eine Gefahr, die Augen vom Stern zu entfernen – egal, ob es der Ruhm, der Glanz dieser Welt oder eine andere Verlockung ist oder weil du denkst, dass du selbst Bescheid weißt. Weh dem, der seine Augen vom Stern abwendet. Du kannst denken, dass es ein kleiner Fehler ist, deine Augen von ihm abzuwenden, aber du weißt nicht, wie viele Leute „sterben“ werden, wenn du das tust. Sei dem Herrn immer gehorsam. Wenn nicht, dann wird es auf viel Weinen für dich und andere hinauslaufen. Der Herr könnte sagen: „Predige das Evangelium!“ Aber du tust es nicht. Viele werden zum Teufel gehen, weil sie dem Herrn nicht gehorcht haben, und du wirst in der Hölle mit ihnen brennen, hör ihr Weinen. Ihr Blut wird von deinen Händen gefordert werden.

2.: Herodes war wegen Jesu Geburt sehr aufgebracht – kein Mensch sollte durch seine Geburt beunruhigt werden, aber jeder sollte außerordentlich erfreut sein. Jedoch gibt es viele Menschen, die durch seine Geburt beunruhigt werden, weil sie Kinder der Hölle sind. Ihr Blut wird von dir gefordert werden, weil du nicht gehorchst – folge Gott, egal was es kosten mag, und bleibe seiner Lehre treu. Herodes hätte sich freuen sollen, dass sein Retter Jesus Christus geboren ist. Sei kein Narr wie Herodes, der durch Jesu Geburt beunruhigt wird, sondern schenke ihm Raum in deinem Leben.

3.: Der Gehorsam von Joseph – Joseph war ein erstaunlicher Mann. Als Gott mit ihm in einem Traum sprach, wartete er nicht bis zum Morgen, sondern reagierte sofort und floh mit seiner Frau und dem Kind nach Ägypten, weil ihm dies durch den Herrn befohlen wurde. Seine Folgsamkeit wahrte das Leben des Kindes, das Herodes umbringen wollte. Unsere Folgsamkeit, aber auch unser Ungehorsam gegenüber Gott, haben weitreichende Folgen nicht nur für uns selbst, sondern auch für denjenigen um uns herum.

4.: Fliehst du, damit das Kind in dir nicht getötet wird? – Es gibt viele Menschen in dieser Welt, die Christus akzeptiert haben und ihm gefolgt sind, aber heute sind sie rückfällig geworden. Sie folgen Christus nicht mehr. Sie haben sich von ihm abgewandt und haben ihre erste Liebe verloren. Sie waren ungehorsam, als Gott mit ihnen sprach, und so haben sie Herodes – der Sünde – erlaubt, in ihr Leben einzudringen und Jesus zu töten. Die Bibel spricht von vielen Dingen, vor denen wir fliehen müssen:

4.1.: Fliehst du vor den Dingen (1. Tim. 6,11)? – fliehst du, Kind Gottes, vor diesen Dingen? Wir lesen auch in 2. Tim. 2,22, dass wir vor den Lüsten der Jugend fliehen müssen. Viele Menschen, die einmal eine Beziehung mit Jesus hatten, sind heute geistig tot, weil sie vor der Lust nicht geflohen sind. Eine bestimmte Person beklagte sich, dass sie nicht vom Alkohol frei wurde, aber sie besuchte ständig Bars. Nein, du musst von jenen Dingen, die dich zum Sündigen veranlassen, geistig und physisch fliehen. Andere haben Probleme mit lüsternen Gedanken, aber besuchen ständig Porno-Internetseiten und lesen weltliche Zeitschriften. Wirf lieber deinen Computer und die Zeitschriften in’s Feuer, damit sie im Feuer brennen.

4.2.: Fliehst du vor der Heuchelei? – Jesus kann nicht im Leben von jemandem leben, der heuchelt. Wenn jemand sündigt, geh du zu ihm und sprich mit ihm. Wenn er nicht hört, so lehrt die Bibel uns, nimm zwei oder drei Zeugen mit, um mit ihm zu sprechen, aber wir sollen nie hinter seinem Rücken reden.

4.3.: Fliehst du vor dem Mammon ? – Die Liebe zum Geld zerstört das Werk des Herrn in Afrika. Viele Pastoren fordern Geld für ihre Teilnahme an Treffen. Sie fordern Geld, wenn sie das Singen usw. leiten sollen. Jesus sagt: Dass keiner Gott und dem Mammon (Geld) dienen kann.

Wir lesen in 1. Tim. 6,1-5:

1Die Knechte, so unter dem Joch sind, sollen ihre Herren aller Ehre wert halten, auf daß nicht der Name Gottes und die Lehre verlästert werde. 2Welche aber gläubige Herren haben, sollen sie nicht verachten, weil sie Brüder sind, sondern sollen viel mehr dienstbar sein, dieweil sie gläubig und geliebt und der Wohltat teilhaftig sind. Solches lehre und ermahne. 3So jemand anders lehrt und bleibt nicht bei den heilsamen Worten unsers HERRN Jesu Christi und bei der Lehre, die gemäß ist der Gottseligkeit, 4der ist aufgeblasen und weiß nichts, sondern hat die Seuche der Fragen und Wortkriege, aus welchen entspringt Neid, Hader, Lästerung, böser Argwohn. 5Schulgezänke solcher Menschen, die zerrüttete Sinne haben und der Wahrheit beraubt sind, die da meinen, Gottseligkeit sei ein Gewerbe. Tue dich von solchen! 6Es ist aber ein großer Gewinn, wer gottselig ist und lässet sich genügen.


Gehorche dem Herrn, wenn er mit dir spricht. Hefte deine Augen auf
den Stern.

 

 

 

 

 

Dieser Beitrag wurde am Montag, 09. Februar 2009 um 21:12 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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