Mission Kwasizabantu

25. Jan. 2009 „Fixiere deine Augen auf den Stern“

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Zusammenfassung der Predigt von Erlo Stegen
Matth. 2,1-12
Wir wissen nicht genau, wer diese weisen Männer waren und aus welchem Land sie kamen. Wir wissen nur, dass sie aus dem Osten kamen. Sie kamen aus einer nichtjüdischen Nation, die nichts von Gott wusste.

Es gibt eine chinesische Geschichte, die aus derselben Zeit stammt und besagt, dass Menschen fest davon überzeugt waren, dass Gott in Menschengestalt auf die Erde kam. Im Jahre 24 nach Christus, als China von Chihu regiert wurde, schien im 4. Monat ein sehr helles Licht vom Südwesten her auf den Palast. Der König war über das helle Licht sehr erstaunt und fragte seine Weisen, was es bedeuten könnte. Sie erklärten ihm, dass es Schriftstücke gäbe, in denen von der Ankunft eines Retters zur selben Zeit geschrieben steht. Es sei geschrieben, dass er in einem westlichen Land geboren und seine Religion sogar in China verbreitet werden würde. Der König suchte und fand das Dokument, in dem stand, dass das Ereignis während seiner Regierungszeit stattfinden würde. Deshalb sandte er einige seiner Berater, um der Sache nachzugehen, und sandte sie auf die beschwerliche Reise nach Israel. Sie taten es mit Eifer und Ausdauer, so dass sie nach Jerusalem zu König Herodes kamen und ihn fragten, wo der neugeborene König sei. Obwohl sie weise Männer waren, waren sie in dieser Situation Narren. Sie richteten während der ganzen Reise ihre Augen auf den Stern, aber als sie in Israel ankamen, machten sie Gebrauch von ihrem Verstand und gingen nach Jerusalem, um König Herodes in dieser Angelegenheit um Rat zu fragen. Herodes und ganz Jerusalem waren geschockt.
Viele Christen sind genau so wie diese weisen Männer. Es läuft schief, wenn wir unseren Blick vom Herrn Jesus abwenden und unserem eigenen Verstand folgen.

Ein anderer Bericht handelt von dem Erlebnis eines Kapitäns und seinem alten Schiff. Sie fuhren durch einen schrecklichen Sturm und steuerten auf die Klippen zu. Er war jedoch erfahren und kannte die See und das Schiff sehr gut. Deshalb ging er umher und ermutigte die Mannschaft, die entmutigt und in Panik war. Er war selbst krank, aber seine Stimme war noch sehr gut. Er rief einen der Seeleute zu sich, der sich neben ihn stellen sollte. Er beauftragte ihn, nach dem Schiff zu sehen, falls er zu schwach sei. Er zeigte auf einen bestimmten Stern und befahl ihm, das Schiff konstant dorthin zu richten. Er warnte den jungen Mann, nicht vom Stern wegzuschauen, denn dann würden sie alle untergehen. Dieser Kapitän war auch ein Christ und war glaubens- und vertrauensvoll. Er hatte ein Herz für den Herrn und verkündigte das Evangelium, wohin er auch kam, und er teilte es auch mit diesem jungen Mann. Er wollte dem jungen Mann auch von dem Stern, Jesus Christus, erzählen, doch der Kapitän wurde schwächer und schwächer. Mit sterbender Stimme deutete er auf den Stern und sagte zu dem jungen Mann: „Richte deine Augen auf den Stern.“

Viele junge Menschen gehen verloren, weil sie ihre Augen nicht auf den Stern richten. Es werden nur wenige gerettet. Sogar einige Eltern verlassen wegen ihrer Kinder den Glauben. Das ist herzzerbrechend.

Wir sollten uns immer am Herrn Jesus festklammern, egal was es kostet.

Diese weisen, heidnischen Männer verließen ihre Familien und ihr Land, sogar ihre Reichtümer, um das Jesuskind zu finden. Einige, die in christlichen Elternhäusern aufgewachsen sind, verlassen Jesus heute wegen der Schätze dieser Welt.

Herodes war ein Feind Christi, obwohl er vorgab, das Kind anbeten zu wollen. Seine Weisen konnten ihm nicht helfen, weshalb er die Schriftgelehrten und Pharisäer rief, die ihm sagten, dass Christus in Bethlehem geboren wird. Sie wussten es, aber sie machten sich nicht selbst auf den Weg.

Wenn du deine Augen von dem Stern abwendest, gehst du verloren. Vielleicht sind deine Augen auf dein Studium oder deine Arbeit fixiert. Sie sollten auf Christus fixiert sein.

Einige Menschen werden von Gold angezogen, aber die Weisen opferten ihr Gold dem Kind.

Jesus sagt uns, dass wir nicht wie die Heiden sein sollen, die sich Sorgen darüber machen, was sie anziehen und essen werden. Vielmehr sollen wir zuerst nach dem Reich Gottes trachten, und ER wird für uns sorgen. Es ist eine Freude, dem Herrn zu vertrauen und zu erleben, wie er für seine Kinder sorgt.

Unsere deutschen Vorfahren trugen nur Fellstücke und opferten ihre Kinder, bis englische Missionare kamen und ihnen das Evangelium brachten. Das Evangelium brachte Fortschritt und Veränderung mit sich. Sogar heute noch gibt es viele Heiden, die Gott nicht kennen und ihre Ahnen anbeten. Wie sonst sollen sie von der Errettung und Befreiung durch Jesus Christus erfahren, wenn nicht jemand hingeht und es ihnen erzählt?

Gott wird ihr Blut von unseren Händen fordern, wenn wir still sind und das Evangelium ihnen nicht weitersagen.

Unser Leben muss dem Willen des Vaters im Himmel entsprechen, wie werden wir sonst vor Gott stehen?

Dieser Beitrag wurde am Montag, 26. Januar 2009 um 02:34 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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