Mission Kwasizabantu

18. Jan. 2009 – „Rechnet mit der Macht Gottes“

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Zusammenfassung der Predigt von Arno Stegen

Apg. 12, 1-19

Wir sehen hier verschiedene Gruppen Menschen, die in der gleichen Situation sehr verschieden reagiert haben. Lasst uns diese Gruppen betrachten und sehen, zu welcher du gehörst. Lasst uns nicht wieder den Raum mit der gleichen Gesinnung verlassen, wie wir ihn betreten haben.

Betrachten wir zuerst Herodes. Hier lesen wir von Herodes Agrippa dem Ersten, aber er war einer von vielen Herodes. Was er hier tat, war die Lebensweise der Familie von Herodes. Herodes gab seine Sünden an seine Kindern weiter. Dieser Herodes der Erste, war der Enkel von Herodes dem Großen, der den Mord an den Kindern in Bethlehem befahl. Seine Schwester Herodias hatte Johannes den Täufer, mit dem Schwert getötete. Dieser Herodes war auch an der Kreuzigung unseres Herrn beteiligt und hatte Johannes den Täufer hinrichten lassen. Er richtete auch Jakobus den Apostel, der Bruder des Johannes, mit dem Schwert hin.

Hier sehen wir, dass, während Gott arbeitete, auch der Teufel bei der Arbeit war. Es gibt immer Menschen, die gegen Gott arbeiten. Dieser Herodes verfolgte die Christen. Es ist unglaublich, dass es Menschen in dieser Welt gibt, die es sich zum Ziel machen, die Kinder Gottes zu verfolgen. Sogar heute gibt es solche, die gegen Gott arbeiten, und man findet sie genau dort, wo Gott arbeitet.

Erinnere dich, dass du sogar mit deinen Worten Menschen töten kannst. Wie sprichst du über andere?

Herodes war jemand, der jeden erfreuen wollte, wenn es zu seinen Gunsten war. Er tötete Jakobus, und als er sah, dass es die Juden erfreute, ergriff er Petrus und brachte ihn ins Gefängnis. Es gibt viele menschengefällige Leute, sie versuchen, mit jedem überein zu stimmen.

Alles was für Herodes wichtig war, war sein eigener persönlicher Vorteil. Viele Menschen sind ihm ähnlich. Sie werden Opportunisten, sie gebrauchen jede Gelegenheit, um sich selbst besserzustellen.

Du bist nicht derjenige, der du öffentlich zu sein scheinst. Du bist derjenige, der du im Geheimen bist, wenn niemand sieht, was du tust.

Das Ego von Herodes brachte ihn dazu, die auf ihn gehäuften Lobesreden zu akzeptieren. Erinnere dich sich, wie er starb. Er hielt eine öffentliche Rede, und die Leute lobten ihn, „die Stimme eines Gottes und nicht eines Mannes“ sprachen sie. Da schlug Gott ihn, dass er starb.

Jetzt wollen wir den Blick auf die Christen richten. Sie beteten für Petrus, denn, wenn ein Glied des Körpers leidet, leiden alle Glieder. Sie kritisierten ihn nicht, wie viele Christen heutzutage ihre Brüder, die in Not sind, kritisieren.

Wie unterstützt du deine Brüder und Schwestern? Wissen sie, dass du sie unterstützt oder ist deine Unterstützung ein geheimes Misstrauen?

Alle Christen waren im Haus der Mutter von Johannes Markus versammelt. Sie waren einmütig und beteten für Petrus.

Es ist erstaunlich, dass, als auf ihr Gebet geantwortet wurde, sie nicht glaubten, dass Petrus frei war.

Wie betest du? Rechnest du mit der Macht Gottes? Bekennst du deine Sünde so, dass du, während du betest, weißt, dass du es wieder tun wirst oder rechnest du mit der beschützenden Macht Gottes? Betest du, um dein Gewissen zu besänftigen oder glaubst du aufrichtig, dass auf dein Gebet geantwortet wird?

Lasst uns auf Petrus schauen. Gott arbeitet souverän, und oft verstehen wir ihn nicht.

Der Herr bewahrte Petrus wunderbar vor dieser hoffnungslosen Situation. ER erlaubte jedoch, dass Jakobus getötet wird. Gott ist erhöht und souverän und erlaubt nur Dinge, die gemäß seinem Plan geschehen.

Herodes hat völlig überreagiert und hat den harmlosen Petrus mit 16 Wächtern beschützen lassen. Die Gottlosen fürchten sich immer mit dieser großen Angst, dass sie vielleicht etwas falsch machen könnten – was sie auch tun.

Petrus hatte den Frieden Gottes. Er konnte in dieser schwierigen, hoffnungslosen Situation schlafen. Manche haben schrecklichste Angst in der friedlichsten Situation, wo hingegen die Kinder Gottes immer Frieden haben, wie schlimm es auch sei.

Wir finden hier auch einen veränderten Petrus; er wollte immer handeln und hatte eine Lösung zu jedem Problem, aber hier gibt es auch einen andern Petrus; nämlich den, der alles in die Hand Gottes gegeben hat.

Wir sehen auch den unmittelbaren Gehorsam von Petrus. Er hat den Herrn nicht hinterfragt. Er folgte den Instruktionen des Engels sofort und genau.

Als der Engel ihn aus dem Gefängnis führte, dachte Petrus, dass er träume.

So ist es, wenn man jeden Tag mit dem Herrn geht. Es ist einem Traum ähnlich – dass der Gott des Universums so viel für mich tun sollte! Wir werden an das Kirchenlied von Charles Wesley erinnert, „und kann es sein, dass ich ein Interesse am Blut des Retters gewinnen sollte…“ („and can it be that I should gain an interest in the Saviour\‘ s blood …“). Wir lesen auch im Markus 16:20: Sie gingen hinaus und predigten und der Herr ging auch mit ihnen. Das ist das selige christliche Leben – das Wirken des Herrn täglich zu erfahren.

Mögen wir die Macht Gottes in unserem Leben und die Schönheit des Wandels mit ihm erfahren.

Dieser Beitrag wurde am Samstag, 24. Januar 2009 um 11:57 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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