Mission Kwasizabantu

30. Nov. 2008 – „Mit Gold bauen“

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 Zusammenfassung der Predigt von Friedel Stegen

1. Kor. 3:11-17; 1.Petr. 2:4-5

Jesus Christus ist das Fundament unseres Glaubens und jeder Christ baut Tag für Tag auf diesem Fundament.

Die Frage ist, mit was du baust? Gold, Silber, Edelsteinen, Holz, Heu oder Stroh?

Lasst uns die unterschiedlichen Baumaterialien betrachten:

Strohhütten und Strohhäuser sind wunderschön. Sie halten Hitze und Kälte draußen. Das Problem ist, dass solch ein Haus dem Feuer nicht widerstehen kann. Gott wird unser Lebenshaus mit dem Feuer testen, und wenn es dem Feuer Gottes nicht standhält, wird alles zu Asche verbrennen.

Dies erinnert uns an 2. Tim. 3,1-5: Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldgierig, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unenthaltsam, zuchtlos, dem Guten feind, treulos, leichtsinnig, aufgeblasen, das Vergnügen mehr liebend als Gott; dabei haben sie den Schein von Gottseligkeit, deren Kraft aber verleugnen sie. Solche meide!

In den letzten Tagen werden die Leute den Schein der Gottseligkeit haben, aber seine Kraft verleugnen! Sie werden von außen gesehen gut ausschauen, aber ohne die Kraft Gottes in ihrem Leben.

Wir erleben dieses Feuer Gottes, das uns jeden Tag durch Versuchungen und Schwierigkeiten testet, und wenn uns Leute missverstehen oder uns Dinge zu schwer werden. Dann wird offenbar, womit wir gebaut haben. Genau dann testet uns das Feuer Gottes ob wir mit Stroh oder mit Gold gebaut haben.

 Prüfe dich heute, mit welchem Material du gebaut hast. Gibt es noch Empfindlichkeit, Reizbarkeit oder Murren in deinem Leben? Dann hast du mit Stroh gebaut.

Ich frage mich selbst oft, im Verhalten gegenüber meinem Bruder oder die Art wie ich eine Situation meistere: „Friedel, womit baust du gerade?“

So musst auch du dich ständig selbst prüfen, ob du mit Stroh oder Gold baust. Bringen dich Versuchungen und Schwierigkeiten näher zu Jesus?

Einige mögen es, mit Holz zu bauen. Solche Häuser sehen schön aus. Aber auch hier besteht das Problem, dass, wenn das Feuer kommt, solch ein Gebäude total zerstört wird.

Das Feuer kann durch deinen Bruder, deine Schwester, deine Kinder, deine Eltern oder durch die Schönheit dieser Welt kommen. Der Teufel zeigt die Schönheit dieser Welt und viele sind dadurch schon verlockt worden.

Es ist schrecklich, dass viele Christen häufig bereit sind, ihr geistliches Leben wegen des Geldes zu verlieren. So häufig geschieht es, dass Schüler nach dem Abschluss und dem Verlassen der Schule wegen des Geldes ihr geistliches Leben verlieren und sich vom Glauben abkehren. Die Aussichten, ein gutes Gehalt zu verdienen, sind so attraktiv, dass viele Menschen ihre Erlösung gerade wegen der Habgier nach dem Geld verlieren. Das geschieht, wenn Geld wichtiger im Leben einer Person wird, als der Herr Jesus.

O, dass die Schönheit von Jesus in ihnen, und in mir besonders, in Zeiten der Prüfungen und Versuchungen gesehen werden kann.

Wir müssen mit Gold, mit Silber und Edelsteinen bauen.

In Mal. 3:1-3 lesen wir: Siehe, ich will meinen Engel senden, der vor mir her den Weg bereiten soll. Und bald wird kommen zu seinem Tempel der HERR, den ihr suchet; der Engel des Bundes, des ihr begehret, siehe, er kommt! spricht der HERR Zebaoth. Wer wird aber den Tag seiner Zukunft erleiden können, und wer wird bestehen, wenn er wird erscheinen? Denn er ist wie das Feuer eines Goldschmieds und wie die Seifen der Wäscher. Er wird sitzen und schmelzen und das Silber reinigen; er wird die Kinder Levi reinigen und läutern wie Gold und Silber. Dann werden sie dem HERRN Speisopfer bringen in Gerechtigkeit.

Was geschieht mit uns, wenn plötzlich der Herr in einer Art kommt, die wir nicht erwarten, um uns zu prüfen? Gott sendet täglich Sein Feuer in unser Leben, um uns zu reinigen und uns näher zu sich zu ziehen. Können wir, diese schwierigen Zeiten akzeptieren, damit wir näher zu ihm gezogen werden?

Ich spreche zu Christen, nicht zu diejenigen, die nicht an Gott glauben. Was tun wir, wenn Schwierigkeiten und Dinge kommen, die nicht so laufen wie wir es uns vorgestellt haben? Verlassen wir Christus?

Möge es so sein, wenn ich Schwierigkeiten und Elend und Verfolgung durchgehe, wenn Menschen Lügen und schlechte Dinge über mich sagen, dass ich in meinem Herzen geistlich wachse und näher an den Herrn gezogen werde, und dass das reinste Gold zurückbleibt. Womit will ich bauen! Kann ich alle Schwierigkeiten die kommen akzeptieren, und sagen: „Danke, Herr, für diese Schwierigkeiten. Ich weiß, dass, wenn ich sie überwinde, ich ein besserer Christ sein werde.“

Wir lesen auch in unserem Text, dass das, womit wir bauen, eines Tages allen offensichtlich werden wird. Leute beobachten uns Christen und lesen uns, wie ein Buch. Was sehen die Gottlosen in uns Christen? Erkennen sie an uns, dass wir mit Gold, Silber und Edelsteinen gebaut haben, oder sehen sie, dass wir mit dem Holz, Heu und Stroh gebaut haben? Wir müssen sie, durch die Art, wie wir leben, zu Christus ziehen.

Jeder von uns will eines Tages im Himmel eine Belohnung. Jedoch, wenn wir mit dem Holz, Heu und Stroh gebaut haben, wird unsere ganze Arbeit zerstört und wir werden wie durchs Feuer gerettet. (1. Kor. 3,15)

Es wird eines Tages schrecklich sein, wenn du keine Belohnung für deinen Einsatz für Christus bekommst, weil du mit deinem eigenen Material auf deine eigene Weise gebaut hast!

Mögen wir auf solche Art und Weise bauen, dass wir eine Belohnung vom König der Könige erhalten werden.

Lasst uns einen Moment über den Himmel nachdenken und mit dem Material des Himmels bauen:

Off. 21:10-27: Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, herniederfahren aus dem Himmel von Gott, die hatte die Herrlichkeit Gottes. Und ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem hellen Jaspis. Und sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel, und Namen darauf geschrieben, nämlich der zwölf Geschlechter der Kinder Israel. Vom Morgen drei Tore, von Mitternacht drei Tore, vom Mittag drei Tore, vom Abend drei Tore. Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen Namen der zwölf Apostel des Lammes. Und der mit mir redete, hatte ein goldenes Rohr, daß er die Stadt messen sollte und ihre Tore und Mauer. Und die Stadt liegt viereckig, und ihre Länge ist so groß als die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr auf zwölftausend Feld Wegs. Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich. Und er maß ihre Mauer, hundertvierundvierzig Ellen, nach Menschenmaß, das der Engel hat. Und der Bau ihrer Mauer war von Jaspis und die Stadt von lauterm Golde gleich dem reinen Glase. Und die Grundsteine der Mauer um die Stadt waren geschmückt mit allerlei Edelgestein. Der erste Grund war ein Jaspis, der andere ein Saphir, der dritte ein Chalzedonier, der vierte ein Smaragd, der fünfte ein Sardonix, der sechste ein Sarder, der siebente ein Chrysolith, der achte ein Berill, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst. Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, und ein jeglich Tor war von einer Perle; und die Gassen der Stadt waren lauteres Gold wie ein durchscheinend Glas. Und ich sah keinen Tempel darin; denn der HERR, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, und das Lamm. Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, daß sie scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm. Und die Heiden, die da selig werden, wandeln in ihrem Licht; und die Könige auf Erden werden ihre Herrlichkeit in sie bringen. Und ihre Tore werden nicht verschlossen des Tages; denn da wird keine Nacht sein. Und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Heiden in sie bringen. Und es wird nicht hineingehen irgend ein Gemeines und das da Greuel tut und Lüge, sondern die geschrieben sind in dem Lebensbuch des Lammes.

Das ist, womit ich bauen will! Nichts weniger als das.

Mit was hast du seither gebaut? Geh und lies in Offenbarung 22 vom lebendigen Wasser – ist dass dein Leben?

Ich danke Gott für die Gelegenheit, dich zu fragen: „Womit baust du? Womit hast du bisher gebaut und womit baust du im kommenden Jahr?“

Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 17. Dezember 2008 um 15:37 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Predigt KSB Südafrika abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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