Mission Kwasizabantu

Lebensbild: Harald und Lilo

Donnerstag, 13. September 2007

Im Strudel der wilden 68er Generation
Harald Tilly ist Oberstudienrat und unterrichtet Biologie und Chemie an einer hessischen Schule. Er und seine Frau Lilo berichten aus ihrem Leben.

Wir waren nicht immer eine intakte Familie. Wir begannen ganz gut, aber dann sind sehr viele selbst verursachte Probleme aufgetaucht.

Woher kommen wir? Geistig gesehen sind wir ein typisches Nachkriegsehepaar, 1948 und 1950 geboren. Wir sind mehr oder weniger problemlos in geordneten Familienverhältnissen aufgewachsen. Es gab also keine größeren Nöte, denn der Krieg war ja vorbei. Wenn ich mir zurückblickend das überlege, sehe ich einen Vorteil, aber auch einen Nachteil. (more…)

Lebensbild: Dieter

Donnerstag, 13. September 2007

Vom Staatsbankrott über den Lebensbankrott zur Wende

Der kleine Dieter war ein gern gesehener Junge. Als erstes Kind sozialistischer Landarbeiter kam er 1954 zur Welt und wuchs in einem mecklenburgischen Dorf auf. Seinen Eltern und den Nachbarn machte der kleine Junge Freude: Er grüßte immer freundlich und war ein nettes Kind. Dieter erinnert sich noch ganz gut an jene Zeit:

„Als ich ein kleiner Junge war, liebte ich den Herrn Jesus von ganzem Herzen. Meine Großmutter war eine Frau, die ein Gebetsleben führte, und auch meine Mutter glaubte an den Heiland. Allerdings tyrannisierte ich meine Eltern schon als Kleinkind mit Schreien und Bockigkeit. Sie mußten wegen mir viel leiden. Als ich in die Schule kam, durfte ich den christlichen Unterricht für Kinder im Pfarrhaus besuchen. (more…)

Lebensbild: Jannine

Donnerstag, 13. September 2007

Mit zwei Geschwistern wuchs ich in einer christlichen Familie auf, wo der sonntägliche Gottesdienstbesuch obligatorisch war. Allerdings übte das keinen großen Einfluß auf mich aus. Trotz der christlichen Erziehung versuchte ich schon als Kind, meinen eigenen Willen, vor allem bei der Mutter durchzusetzen. Oft beugte sie sich meinen Wünschen, was allerdings dazu führte, daß ich begann, meine Umwelt zu tyrannisieren, sobald man nicht meinem Willen nachkam. Ich entwickelte mich mehr und mehr zu einem egozentrischen Kind.

Als ich zehn Jahre alt war, zogen meine Eltern in eine andere Gegend um, wo ich bald neue Freundinnen fand. Mit meiner ichbezogenen Art stieß ich bald auf großen Widerstand, besonders bei einem Mädchen, das mich in der Gruppe als eine Rivalin betrachtete. Ständig lagen wir infolgedessen in Zank und Streit, ja ich haßte sie sogar. (more…)

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